Von Munster über den Col d. Wettstein zum Odilienkloster - leider zwingt eine Gewitterfront wieder zum schnellen Rückzug. Den Originalbericht mit weiteren Fotos findet ihr unter: http://www.mfst-indersdorf.de


Land / Region:
Frankreich / Elsass / Vogesen

Charakter:
Straße - leicht

Länge:
219

Reisezeit:
April - Oktober



Fr. 18. Mai:

Das Obersolberg bekommt täglich Besuch … .Ein Damhirschweibchen holt sich beim Nachbarn regelmäßig ihr Frühstück ab und verschwindet dann wieder im Wald. Ein nettes morgendliches Schauspiel welches zeigt das Mensch und Tier auch ganz gut gemeinsam könnten ….wenn nicht der Hunger wäre.

Nach unserem Frühstück stößt auch Norbert wieder zu uns.

Die Tagestour kann beginnen. Bereits nach wenigen km müssen wir in Munster halt machen um Medikamente zu kaufen. Der Rest von uns nutzt die Gelegenheit um die Storchenpaare rund um den Marktplatz zu beobachten. Ein seltenes Schauspiel das wir so lange wie möglich genießen.  

Ab Munster halten wir uns westlich und schwenken in  Stosswihr nach Norden. Sofort beginnt ein Kurvenparadies den Col d Wettstein. Hinauf. Am größten See der Ostvogesen, dem Lac Blanc halt um ein Gruppenfoto zumachen. Den Aufstieg zur Marienfigur sparen wir uns heute.

Auf dem Weg zu unserem heutigen Kulturziel, dem Odilienkloster, passieren wir erst die  Col genannten Pässe  Lousenbach, Bonhomme, Col d Mandrei, Col d Urbeise und Col de la Steige. Keine  mächtigen Bergriesen jedoch Kurvengenuss vom feinsten. Immer kann zügig gefahren werden und was tatsächlich geht (oder auch nicht) zeigen uns immer wieder ortskundige Biker.

Am Col de la Charbonniere, machen wir wieder Pause. Hier ist an sonnigen Wochenenden offensichtlich Motorradtreff. Ein großer, heute wenig besuchter Parkplatz zeugt von dem sonst notwendigen Platzbedarf. Es fällt schwer die Richtung zu wählen, versprechen doch die gewundenen Lienen auf meiner Straßenkarte Fahrspaß in jeder Himmelsrichtung.

Nach der Stärkung mit Cafe au Lait entschließen wir uns nicht für den kürzesten Weg zum Kloster sondern fahren in einer Westschleife erst zu dem ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof, Auch hier verzichten wir auf einen Museumsbesuch, gönnen aber den Rauchern ihren Nikotinschub.

Zum nächsten Etappenziel, dem Odilienkloster, ist es nun nicht mehr weit. Die Auffahrt zum  Kloster führt uns wieder durch einen kurvengespickte, fahrerisch anspruchsvollen, kurzweiligen Wald. Zu unserem Schrecken eröffnet sich uns nach einer Kurve der Blick auf einen mächtigen Parkplatz der nichts Gutes verspricht.

In dem großen Kloster, das zu Recht auch eines der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten im Elsass ist, verlaufen sich die Menschenmassen aber.

Wir sehen uns  intensiv um, lassen uns die einzigartige Sonnenuhr erklären und gönnen uns vor der Weiterfahrt ein schnelles belegtes Baguette.

Die aufziehenden Gewitterwolken am Himmel werfen unserer weiteren Plane für den Tag um. Wir einigen uns den kürzesten Weg zum Hotel zu wählen.

Über Selestad, Ribeauville, Bennwihr, und  Wintzenheim eilen wir zum Obersolberg, den wir auch trocken erreichen.


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