Mrz 172013
 

Unsere Nachmittagsfahrt führt zunächst von Vailhan über Montequieu und Pézènes-les-Mines nach Bédarieux. Dort wollen wir einige Dinge des täglichen Bedarfs einkaufen. In Pézènes-les-Mines werden wir nach einer Kurve am Ortsanfang von einem ...


Land / Region:
Frankreich / Languedoc-Rousillon / Hérault

Charakter:
Straße, überwiegend Nebenstraßen

Länge:
66

Reisezeit:
März bis November



Unsere Nachmittagsfahrt führt zunächst  von Vailhan über Montequieu und Pézènes-les-Mines nach Bédarieux. Dort wollen wir einige Dinge des täglichen Bedarfs einkaufen.

In Pézènes-les-Mines werden wir nach einer Kurve am Ortsanfang von einem mittelalterlich anmutenden Dorf überrascht, das von einem Château aus dem 11. Jahrhundert  überragt wird. Enge  Gassen und Treppen führen zwischen hohen Häusern den Hang zum Château hinauf. Schon Karl der Große soll den Ort zur Vorbereitung einer Schlacht gegen die Sarazenen als Standort gewählt haben. Der Namensgebung les-Mines nimmt Bezug auf den Bauxitabbau in der Umgebung.  Ein unrühmlicher Abschnitt der Ortsgeschichte neueren Datum ist der während der deutschen Besetzung im 2. Weltkrieg  erfolgte Bauxitabbau.  Bauxit ist Grundlage für die Herstellung von Aluminium, was für den Flugzeugbau dringend benötigt wurde.

Wir fahren weiter Richtung Bédarieux. Der Landschaft ist die Bergbauvergangenheit deutlich durch die rote Erde und die Abraumhalden anzusehen. Die gesamte Strecke bis Bédarieux ist so wenig befahren, dass wir das erste Auto erst kurz vor dem Ortseingang von Bédarieux sehen.

Nach Erledigung einiger Einkäufe fahren wir zunächst nördlich und biegen bei Le Mas Blanc von der mäßig befahrenen D35 auf die wenig befahrene D157 und später D8 ab. Das Tal der erkalteten Vulkanschlote empfängt uns zum zweiten mal. Immer wieder fahren wir zwischen roten Berghängen durch Rebanlagen. Hier gedeiht die Großlage Pay d'Hérault, ein kräftiger Rotwein. Vor drei Tagen hat uns die Gegend zwischen Salasc und Mourèze so gut gefallen, dass wir uns vorgenommen haben, die D8 (Route de Mourèze) in umgekehrter Richtung nochmals zu fahren.

In dem Felsenchaos Cirque de Mourèze entdecken wir viele sonderbare Gebilde, die die Erosion in Jahrtausenden  in den unterschiedlich harten Gesteinsmassen herausgebildet hat. Hier kann man mit etwas Phantasie einen Hundekopf erkennen, dort einen Hund der sich aufgerichtet hat, in einer Kurve schaut einem ein Bärenkopf entgegen und sogar einen versteinerten Troll aus Nordnorwegen hat es hierher verschlagen.

Nach einem kurzen schnellen Ritt über die D128 biegen wir wieder ab auf die D15 und schwingen über Cabrières und an Neffiès vorbei wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Das gesamte heute befahrene Straßennetz ist geteert und fast gänzlich in einem sehr guten Zustand. Es gibt wenig Verkehr und bietet viele Schräglagen.

gefahren am 28.02.2013


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