Aug 262013
 

Für den heutigen Tag haben wir eine Rundtour in der Gorges de l'Ain geplant. Der Fluß Ain im gleichnamigen Departement ist unterhalb der Barrage de Vauclans mehrfach zur Stromgewinnung aufgestaut und erzeugt dadurch ein langgestrecktes Tal mit großen Wasserflächen. Eingerahmt ist er durch oftmals fast senkrecht abfallende Felswände.


Land / Region:
Frankreich / Rhône-Alpes, Département Ain

Charakter:
Straße durchgängig asphaltiert, überwiegend Nebenstraßen

Länge:
115

Reisezeit:
Mai - Oktober



Interessant ist dieser Bereich am Ain auch für Motorradfahrer, da beidseitig schöne Uferstraßen vorhanden sind.

Diese Uferstraßen laden uns förmlich zu einer Rundtour ein. Von Izernore kommend steigen wir beim Ort Bolozon in den Rundkurs ein. Die Straße fällt vom Jura-Hochtal steil zum Fuß ab. Am Ain angekommen folgen wir dem Flusslauf talwärts bis Poncin. Es ist noch angenehm kühl, da wir bis Poncin vorwiegend im Schatten fahren. Poncin ist der südliche Wendepunkt. Wir queren den Fluss und von nun an fahren wir durch die Gorges de l'Ain flussaufwärts. Die Ortschaften bieten nichts besonderes. Es gibt ein paar zaghafte touristische Ansätze, natürlich in Verbindung mit Wassersport. Im übrigen muss die Landschaft genügen. Davon gibt es genügend von der schönen Art. Daneben aber auch viele Kurven und zumeist wenig Verkehr.

In der Nähe der Ortschaft Racouze ist dann aber doch noch ein interessantes Bauwerk zu bewundern. Ein Viadukt überspannt das Tal des Ain. Es wird zweifach genutzt: oben fährt die von Bourg-en-Bresse nach Nantua und weiter nach Bellegarde führende Bahn, eine Etage tiefer führt ein schmales Sträßchen ans andere Ufer des Ain.

Einmal hin- und zurück und weiter geht es auf der Westseite über Thoirette bis Chancia, dem nördlichen Wendepunkt. Der Ort liegt malerisch unterhalb eines Kugel-Berges am aufgestauten Ain . Wer will, kann die Tour von hier noch weiter flussaufwärts ausdehnen und erreicht bald die Barrage de Vauclans, einem einem 103 m hohen und 430 m langen Staudamm.

Wir kennen Stausee und Staudamm von früheren Fahrten und vollenden auf der Ostseite des Flusses bei Bolozon die Rundtour, klettern wieder steil bergan auf die Jurahöhe ist kehren nach Izernore zurück.

 


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