Mrz 192014
 

Die Tour führt rund 400 Kilometer durch die hügelige bis bergige Region südlich von München zwischen Lech und Inn – das Oberland. Sehr flotte Fahrer nehmen die Strecke in einem Tag unter die Räder, gemütliche Tourer lassen sich zwei oder drei Tage Zeit.


Land / Region:
Deutschland / Bayern

Charakter:
Straße

Länge:
400

Reisezeit:
März - Oktober



Start- und Endpunkt dieser Tour ist die Anschlussstelle Hofoldinger Forst an der A8.
Durch Wald und über Wiesen geht es nach Dietramszell. Wer jetzt schon Hunger verspürt, dem sei die Klosterschänke empfohlen.
Die Flößerstadt Bad Tölz ist mit ihrer direkt an der Isar gelegenen verkehrsberuhigten Altstadt eine Besichtigung wert.
Nach einer Fahrt durch dünnbesiedeltes Gebiet ist der Starnberger See das nächste Ziel. In St. Heinrich gibt es einen schönen Strand, um ein Bad im See zu nehmen.
Zahlreiche kleinere Wasserflächen zeigen das Erreichen der Osterseen an, eines der malerischsten Relikte der letzten Eiszeit in Bayern.

Eine grandiose Aussicht auf die Alpenkette bietet der Hohe Peißenberg oberhalb der gleichnamigen ehemaligen Bergbaustadt. Hier gibt es auch einen Biergarten mit phantastischem Blick.
Wer der Maschine auch mal eine Ruhepause gönnen kann, findet in der spektakulär eingeschnittenen Ammerschlucht südlich von Peiting hervorragende Wandermöglichkeiten.
Auf der sogenannten Königsstraße gelangen wir abseits des Hauptverkehrs nach Altenau, von wo wir die B23 nach Ettal nehmen. Die Besichtigung des einmalig gelegenen Klosters gehört nicht nur für Kulturbeflissene zum Pflichtprogramm.
Ein kurzer Abstecher führt westlich ins Ammergebirge nach Schloss Linderhof, eine der prachtvollen Residenzen des Märchenkönigs Ludwig II.
Zurück auf der Bundesstraße muss man sich in Oberau entscheiden, ob man noch einen Abstecher ins südlich gelegene Garmisch-Partenkirchen macht. Anfang Juli finden dort alljährlich die BMW Motorrad Days statt.

Noch ein Stück Bundesstraße das Loisachtal abwärts, bis in Eschenlohe wieder eine kleinere Landstraße beginnt, die uns über Ohlstad nach Kochel führt. In Kochel informiert das Franz Marc Museum über die Künstlergruppe »Blauer Reiter«, die sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Oberland ansiedelte. Neben Franz Marc gehörten auch Wassily Kandinsky und Gabriele Münter zur Gruppe.
Robustes Fahrkönnen ist am Kesselberg zwischen Kochel- und Walchensee gefragt. Wegen zahlreicher Unfälle besteht auf der ehemaligen bergrennstrecke jedoch eine Geschwindigkeitsbegrenzung, am Wochenende dürfen Motorräder gar nicht mehr fahren.

Von Wallgau führt eine schmale Straße durch das idyllische obere Isartal zum Sylvensteinspeicher. Die Auen mit ihren weißen Kiesbänken laden zu einer Erfrischung ein.
Auf einem breiten Talboden führt die Strecke unterhalb der Blauberge zum Tegernsee. Wer nicht unbedingt den gleichnamigen Ort besuchen will, wählt die angenehmer zu fahrende Straße am Westufer.

Am Fuße der der Gindelamschneid folgen wir einer Straße nach Hausham. Über Wörnsmühl gelangen wir hinab ins tiefe Leitzachtal. Kurz vor Fischbachau können sich Kuchen- Und Tortenliebhaber an den riesigen Portionen im Legendären Winkelstüberl gütlich tun.
Bayrischzell ist der Ausgangspunkt zur Sudelfeldstraße. Auch diese kurvenreiche Strecke ist dank hirnloser Fahrweise zahlreicher Motorradkollegen mit einem (streng überwachten) Tempolimit belegt. Nichtsdestotrotz sollte man das Sudelfeld wegen seines Kurvenreichtums und der schönen Aussicht unbedingt in die Tour einbauen. Über den mautpflichtigen »Tatzelwurm« geht es ins Inntal hinunter.

Das Rosenheimer Becken wartet nun zunächst mit flacher Landschaft auf, bevor es zum Irschenberg hinaufgeht. Nach der engen und steilen Abfahrt ins Mangfalltal folgen noch einmal einsame Strecken durch hügel- und waldreiche Landschaft, bis über Egmating der Ausgangs- und Endpunkt der Tour, die AS Hofoldinger Forst erreicht ist.


Trackviewer und Höhendiagramm werden Ihnen präsentiert von www.GpsWandern.de.

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