Apr 142014
 

Das Tal der Vézère ist ein Seitental der Dordogne das man bei einem Besuch der wohl bekannteren Dordogne nicht auslassen sollte Es ist gespickt mit vielen prähistorischen Höhlen und Grotten, gemütlichen Dörfern und fotogenen Schlössern. Die Sehenswürdigkeiten sind beiderseit der Vézère auf guten, teilweise schmalen Straßen gut zu erreichen, die auch einiges an Fahrspaß bieten. Ausgangs- und Zielort der Rundtour ist der Ort LE BUGUE.


Land / Region:
Frankreich / Aquitaine, Périgord

Charakter:
Straße, überwiegend Nebenstraßen

Länge:
78 km

Reisezeit:
März bis Oktober



Weil wir die etwas versteckt zwischen zwei Häusern liegende rechtwinklige Abzweigung in eine enge Gasse zu spät sehen,  machen wir eine unfreiwilligen Ehrenrunde durch die Einbahnstraßen in Le Bugue. Die richtige Straße führt uns zunächst bergauf bis auf eine Höhe von 250 m. Immer wieder begleiten uns wie am Vortag schöne Anwesen - fast immer ergänzt durch einen Wohnturm.

Wieder im Tal folgen wir der Vézère nach Tursac, das durch seinen klotzigen Kirchturm auffällt. Wenig später lockt das Hinweisschild zum Parkplatz „Ville Troglodite de la Madeleine“. Das Höhlendorf stammt vermutlich aus dem 10 Jahrhundert und wurde als Schutz vor den Normanneneinfällen in die Felswand gebaut. Das Höhlendorf war bis in das 19 Jh. bewohnt.

Zurück auf der D706 und wieder unmittelbar an der Vézère taucht wenig später rechts die Felsenburg von Reignac auf . Sie soll die einzige noch original möblierte Felsenburg in Frankreich  sein. Ca. 2 km weiter an der Vézère und wir biegen zur Hauptattraktion des Tales, „La Roque Saint-Christophe“ an der D66 ab. In einer 900 m langen und 80 m hohen Felswand direkt an der Vézère sind hunderte von Höhlen in 5 Geschossen übereinander in die Wand gehauen. Vom 10. – 16.  Jh. dienten die Höhlen ebenfalls als Zufluchtsort gegen die Einfälle der Normannen.

Da die Weiterfahrt auf der D66  unmittelbar vor Saint Léon-sur-Vézère wegen Bauarbeiten an der Pont-Eiffel nicht möglich ist kehren wir zur D706 zurück  und erreichen  den herausgeputzten kleinen Ort auf der rechten Flussseite. Das Tal wird nun breiter. Um auf die linke Flussseite zu gelangen fahren wir flott bis Montignac. Nun geht es wieder zurück. Auf halber Strecke nach Sergeac taucht auf der gegenüber liegenden Flussseite das Château Losse als Blickfang auf. In dem kleinen Ort Segeac scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Neben der Festungskirche gibt es einige schöne Fotomotive zu entdecken.

Die weitere Fahrt zu unserem Standort zurück bietet  landschaftliche und fahrerische Genüsse mit schönen Ausblicken über das wieder enger werdende Vézère-Tal.


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