Rundfahrt über Höhen und Tiefen an der Sioulet.


Land / Region:
Frankreich / Auvergne, Puy-de-Dôme

Charakter:
Straße, oft einspurig, teilweise anspruchsvoll

Länge:
89 km

Reisezeit:
Mai - Oktober



Von unserem Standort in St-Rémy-le-Blot fahren wir talwärts und erreichen in  Lisseuil den Talgrund an der Sioulet. Nach Überquerung des Flüßchens kommt bald Châteauneuf-les-Bains ins Blickfeld. Das dortige Thermalbad hat offenbar schon bessere Zeiten erlebt.

Wir wechseln erneut die Flußseite. Die D227 steigt bis zur Höhe von ca. 650 m an. Wir biegen links in die D50 ein die wir vor Villemorie wieder nach rechts auf die D16 verlassen. Auf einer Straßenkuppe lockt uns der Hinweis zur "Gour de Tazenat". Wir befinden uns an der nörlichen Grenze der Kette der Puys in Auvergne. Auf Schotterstraße kommen wir bald an einen kleinen See. Die uns bisher unbekannte Bezeichnung "Gour" bezeichnet einen Kratersee. Dieser hier ist kreisrund und 70 m tief. Leider sind gerade umfangreiche Umbaumaßnahmen im gange, die uns von einer näheren Besichtigung abhalten. Wir schwingen uns daher unverrichteder Dinge wieder in den Sattel.

In Manzat, nach der Straßengabelung der D227 und D19 zweigt wenige Meter weiter von der D227 ein kleines Sträßchen ab. Auf einem Bergrücken in 700 m Höhe lassen wir Vitrac links liegen. Unvermittelt stürzt das Sträßchen auf einer Länge von 1 km Luftlinie um 200 m in das Tal der Sioulet ab. Die Kurven sind keine Kehren sondern enge Steilkurven. Hinzu kommen noch die feuchten Hinterlassenschaften der Bäume auf der Straße. Mit Motorrad nur mit größter Vorsicht zu fahren. In der Gegenrichtung mit einem Tourenmotorrad und Sozia nicht zu empfehlen.

Am gegenüberliegenden Berghang geht es dann etwas moderater zum auf 675 m Höhe liegenden Ort "Queuille" hinauf. Vom hinter der Kirche liegenden Parkplatz hat man nur wenige Schritte zu zwei Aussichtspunkten auf die im Tal in einer engen Schleife um die Halbinsel von Murat mändernde Sioulet.

Flüssig geht es auf der Höhe weiter. Da wir in keinem der bisher durchfahrenen Orte eine Bulangerie gesehen haben, kaufen wir beim Super U am Ortsausgang in Saint-Georges-de-Mons zwei Eclaires als Bereicherung für unseren Nachmittagskaffee ein, den wir wenig später an der Barrage de Besserve einnehmen. Von hier hat man einen schönen Blick auf das Viaduc des Fades. Die Eisenbahnbrücke aus Stahl ruht auf zwei Granitpfeilern und führt in 133 m über das Tal der Sioulet.

Nun bleibt nur noch die Rückfahrt, die über gute Straßen und durch eine schöne Mittelgebirgslandschaft führt. An der Stelle, an der wir zu Beginn der Fahrt in Châteauneuf-les-Bains die Sioulet zum zweiten mal überquert haben, schließt sich der Kreis unserer erlebnisreichen Fahrt und es geht wieder bergwärts zu unserem Standort zurück.


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