2. Tag einer einwöchigen Tour mit Miet-BMWs auf Madeira


Land / Region:
Portugal / Madeira

Charakter:
Straße

Länge:
155

Reisezeit:
Februar



Ein Video der Tour gibt es hier

 

Am zweiten Tag ging es, gestärkt nach dem Frühstück und bei Bombenwetter, auf der Schnellstraße ein paar Kilometer gen Westen.

Den ersten Stop legten wir in Camara de Lobos ein. Hier gibt es auch ein paar Weinberge zu sehen. Und am Hafen steht ein Haus, in welchem Winston Churchill malend seine Freizeit verbracht habe soll  http://www.madeira-news.de/insel-infos/geschichte/103-windson-churchill-malte-auf-madeira .  Nach ein paar obligatorischen Fotos verließen wir Camara de Lobos und freuten uns über wild zuwinkende Einheimische. Wir grüßten freundlich zurück - wir bemerkten dann auch schnell es war weniger Freude, als das wir verkehrt herum in einer Einbahnstraße unterwegs waren :-).

Schnell gewendet und dann ab Richtung Hinterland und parallel zur VR1 mit grandiosen Ausblicken entlang der Steilküste nach Ribeira Brava. Auch hier waren diverse Fotostops einfach unumgänglich. Man fühlt sich hier wirklich klein.

Wir schlängelten uns weiter Richtung Westen auf kleinen verwundenen Straßen, bis der Navihalter meinte den Lenker loszulassen und samt Navi nur noch müde nach unten hing. Durch Zufall kamen wir an einer Autowerkstatt / Reifendienst vorbei. Mit Händen und Füßen war das Problem schnell erläutert und man borgte uns das entsprechende Werkzeug. Wirklich nett.

Da wir nun wieder planmäßig auf der Route waren, steuerten wir steil bergauf auf die Hochebene Paul da Serra. Hier liesen sich viele Spuren von Waldbränden erkennen. Es sah teilweise verheerend aus. Aber ein Unwetter, welches ein paar Jahre zuvor herrschte hat teilweise noch mehr Schäden angerichtet, die wir auf einer späteren Tour zu sehen bekommen sollten. Nach einer nebligen und kalten Walddurchfahrt änderte sich das Wetter auf der Hochebene wieder schlagartig. An der Küste: warm/sonnig, im Hinterland: kalt/neblig, auf der Hochebene: kalt/sonnig. Einfach immer wieder beeindruckend die Wetter- und Vegetationswechsel.

Hier oben machten wir Mittagspause in einem toll eingerichteten Restaurant im Hotel Pico da Urze ( http://www.picodaurzehotel.com  ). Es gab Madeirensische Brotsuppe mit einem "leichten" Hauch von Knoblauch - lecker. Dieser darf hier in keiner Speise fehlen. Der Vorteil: ein verschwitzter Biker riecht nach einer Woche Madeira nicht mehr verschwitzt. Da sich das Wetter nun auch hier oben verschlechterte, beschlossen wir Richtung Nordküste nach Porto Moniz zu fahren.

Es gab wieder einen Fotostop in Ribeira da Janela, um die brachiale Gewalt des Atlantik zu beobachten. Ursprünglich wollten wir die alte abenteuerliche Küstenstraße nach Porto Moniz nehmen (fast nur einspurig und in Fels gehauene Tunnel. Diese war allerdings leider gesperrt. Also ging es via Expressway nach Porto Moniz. Hier bestaunten wir die natürlichen Meerwasserschwimmbecken. Und bei einem Cappuccino wärmten wir uns in der Sonne auf.

Anschließend ging es an der Nordküste auf direktem Wege Richtung Osten bis nach Sao Vicente. Hier bogen wir wieder ins Inselinnere ab, um über grandiose Straßen die Insel von Nord nach Süd zu queren.

Unterwegs gab es in Serra de Agua eine Pause in der Poncha Manufaktur ( http://www.asthebirdfliesblog.com/posts/taberna-da-poncha-in-madeira ). Dieser gilt hier als Nationalgetränk (ein erfrischend schmeckendes Getränk aus Orangensaft, Honig und Zuckerrohrschnaps, welches nach ein paar Gläsern die Welt bestimmt schöner aussehen lässt). Wir kosteten allerdings nur ein paar wenige Tropfen, denn die Polizeipräsenz war allgegenwärtig.

An der Südküste angekommen, ging es via Expressway ins Hotel. Hier ließen wir den Abend wieder bei allerhand Geschichten und gutem Essen ausklingen.

 

Ein Video der Tour gibt es hier

 

 

 


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