3. Tag einer einwöchigen Tour mit Miet-BMWs auf Madeira


Land / Region:
Portugal / Madeira

Charakter:
Straße

Länge:
192

Reisezeit:
Februar



Video der Tour

 

Tag 3 erwacht, wie sollte es anders sein, mit blauem Himmel und Sonnenschein. So starten wir wieder voller Erwartungen in einen Tourentag.

Zuerst einmal wieder rauf auf den Inselhighway und schnell ein paar Kilometer Richtung Westen abgespult. Wir biegen in Ribeira Brava wieder ins Inselinnere ab. Hier sind wir schon einmal gefahren, allerdings aus entgegenkommender Richtung. Man kann aber sagen das die Straßen jedes Mal eine andere Perspektive zeigen und es gibt immer wieder neues zu entdecken. Selbst wenn man eine Straße zwei- oder dreimal befährt es wir einfach auf dieser Kurvenachterbahn nicht langweilig.

Wir kommen an der Poncha Manufaktur vorbei (diesmal ohne Kostprobenstop), denn ein paar Kilometer davor steht ca. 1 Dutzend Polizisten und kontrollieren den Verkehr. Uns lassen sie zum Glück ohne Kontrolle ziehen. Bevor es wieder talwärts Richtung Nordküste geht, machen wir eine kleine Pause und genießen die traumhaften Aussichten Richtung Norden und Süden. Jetzt soll es richtig heiß hergehen. Wir biegen zum Encumeada Pass ab der uns zur Hochebene bringt. Dies Straße hat es kurvenmäßig so in sich, dass wir aufgrund des wenigen Verkehrs am Ende einfach nochmal wenden, zurück fahren und wieder hoch. Oben wieder angekommen gibt es natürlich einen.... Fotostop. Dies muss man einfach regelmäßig einlegen. Beim Fahren und konzentrieren auf die Kurven verpasst man sonst einfach geniale Aussichten. Hier oben ist man "Über den Wolken".

Weiter geht es zur Hochebene und dann weiter auf dem Kamm Richtung Porto Moniz. Hier sind wir mutig. Wir nehmen eine Abfahrt in den Ort, mit knapp 40% Gefälle. Da geht einem teilweise schon die Muffe. Schön im 1. tuckern lassen, sonst kocht die Bremsenbrühe. Aber wir sind alle heil unten angekommen. Da wir hier schon mal waren gibt es nur eine kurze Raucherpause und wir fahren weiter nach Ponta do Pargo. Auch dies Straße hat es kurvenmäßig in sich und macht einfach nur unbeschreiblichen Spaß. Zumal sich die kleine GS wie ein Fahrrad um die Kurven zirkeln lässt. Am Ponta do Pargo steht ein kleiner Leuchtturm ( http://www.madeira-reisetipps.com/leuchtturm-von-ponta-pargo/ ) und es gibt wieder gigantische Steilküste mit Möglichkeit zur Mutprobe.

Mittag gibt es in einem kleinen Restaurant direkt an der Steilküste. Allerdings sind die Leute hier mit der Motorradschar etwas überfordert. Wir haben zwar Urlaub und sollten keinen Stress verbreiten. Aber 2 Stunden für einen kleinen Mittagssnack ist uns bei der Kurvengier einfach zu viel Zeit.  Der Ausblick aufs Meer entschädigt allerdings.

Weiter geht es entlang der Küste nach Paul do Mar. Auch die Straße hierhin: Kurvengeschlängel vom Feinsten, mit Tunneln und auch wieder mitten auf der Straße liegenden weiß angemalten Steinen, um vor Fahrbahnabbrüchen zu warnen. Da diese Straße ein Sackgasse ist, müssen wir die selbe wieder zurück.  Es geht nun wieder rauf auf die Hochebene und nach einem Stück biegen wir wieder Richtung Süden nach Calheta ab. Diese Straße lässt sich schon als unbefestigt einstufen. Die Fahrwerke der GS haben hier Schwerstarbeit zu vollziehen. Das Wetter wieder typisch: Auf Hochebene grau und kalt und an der Küste sonnig und warm. Darum gönnen wir uns im Hafen von Calheta ein Eis. Dem Verkäufer schlagen wir eine neue Sorte vor, von der er sichtlich begeistert ist: Ponchaeis. Da es nun auch schon wieder Nachmittag ist, heißt es so langsam Richtung Hotel zu rollen. Dies geht erstmals gemütlich entlang der Südküste über kleine Straßen. Auf einer dieser Straßen gibt es sogar eine kleine Dusche (ein kleiner Wasserfall). Und wieder neigt sich ein toller, erlebnisreicher Tag dem Ende.

Video der Tour


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