Eine Tagestour in der Saale-Unstrut Region


Land / Region:
Deutschland / Saale Unstrut

Charakter:
Straße

Länge:
170

Reisezeit:
April-Oktober



Ein Video der Tour gibt es: HIER

An einem ungeplanten Urlaubstag entschließe ich mich, die Region Saale-Unstrut zu durchkreuzen. In einer knappen Stunde erreicht man diese von meiner Haustür aus.

Das erste Ziel ist Naumburg, die Domstadt an der Saale. Das imposante namensgebende Bauwerk ist von Weitem schon ein Wegweiser. Auf alle Fälle eine Besichtigung wert. Mir ist aber eher nach einem heißen Kaffee, da die Witterung doch nicht so recht sommerliche Gefühle aufkommen lassen will. In der Innenstadt ist schnell eine Bäckerei gefunden und das Heißgetränk auch schnell verzehrt.

Nachdem das imposante Bauwerk von außen bestaunt wurde, geht es weiter in nördlicher Richtung. Bei der Anfahrt nach Freyburg begrüßt einen schon die Neuenburg, welche neben Weinbergen über der Stadt thront. Diese Burganlage lohne es ebenso zu besichtigen, wie die bekannte Sektkellerei verbunden mit einer Führung.

Entlang der Unstrut, vorbei an Weinbergen und kleinen Wirtschaften, fahre ich weiter Richtung Laucha. Die Straßen hat man an einem Montagvormittag fast für sich allein, herrlich.

Ich folge weiter dem Unstrutlauf, und erreiche über Karsdorf den Ort Nebra. Dieser ist berühmt für die hiergefundene Himmelsscheibe. Am Besucherzentrum kann man sich eingehend mit dieser beschäftigen.

Für mich geht es in südlicher Richtung weiter über Bad Bibra nach Bad Kösen. Einige ärgerliche Umleitungen und Baustellen zwingen mich dazu, von der geplanten Route abzuweichen. Aber der Weg soll das Ziel sein. Man entdeckt ja doch immer interessante Dinge am Wegesrand.

Bevor ich Bad Kösen durchfahre, passiere ich die Landesschule Pforta in Schulpforte, welche sich in einer ehemaligen Zisterzienserabtei befindet.

Am Ortsausgang warten die Rudelsburg und die Burg Saaleck darauf vom Tal aus bewundert zu werden.

Über herrliche Straßen, erreicht man über Camburg und die über einem thronenden Dornburger Schlösser, Jena. Die Universitätsstadt am Nachmittag im Berufsverkehr zu durchfahren ist eine gute Idee. Hätte ich mir ja denken können. Ich kämpfe mich aber tapfer durch und lande in der Töpferstadt Bürgel, wo sich der Kreis meiner Reise schließt.

Fazit: Man kann an einem Fahrtag viel von dieser Region erleben/erfahren. Um allerdings kulturelle,landschaftliche, architektonische und kulinarische Erlebnisse auszukosten, sollte man längere Zeit einplanen.

Die Straßen, welchen ich auf dieser Tour folgte, sind in gutem bis sehr gutem Zustand. Sollte man die Bundesstraße mal verlassen müssen (Baustelle/Umleitung), könnte es auf den Ortsverbindungsstraßen schon etwas holpriger werden.

Diese Region ist auf alle Fälle eine Zweiradreise wert.Zumal sie doch recht zentral gelegen ist und auch in Kombination mit anderen Touren (Harz, Kyffhäuser, Thüringer Wald,....) zu erreichen ist.

Ein Video der Tour gibt es: HIER


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