Ohne Zweifel, die wohl beliebteste Motorradtour in Südtirol dürfte mit Abstand die Runde um das Sellamassiv in den Dolomiten sein. Auf einer Länge von nur 52 Kilometern werden vier Passstraßen überwunden und unzählige Kurven/Kehren bieten Fahrspaß ohne Ende. Mitten drin und immer im Blickfeld das gewaltige Sellamassiv mit seinen bizarren Felsformationen und seiner höchsten Erhebung Piz Boè (3.152 m).


Land / Region:
Italien / Südtirol / Dolomiten

Charakter:
Straße

Länge:
52 km

Reisezeit:
Mai/Juni und September



Ohne Zweifel, die wohl beliebteste Motorradtour in Südtirol dürfte mit Abstand die Runde um das Sellamassiv in den Dolomiten sein. Auf einer Länge von nur 52 Kilometern werden vier Passstraßen überwunden und unzählige Kurven/Kehren bieten Fahrspaß ohne Ende. Mitten drin und immer im Blickfeld das gewaltige Sellamassiv mit seinen bizarren Felsformationen und seiner höchsten Erhebung Piz Boè (3.152 m).

Vier Berg- und vier Talfahrten fordern Mensch und Maschine – den Mensch und seine Kondition sowie die Technik der Maschine. Wir starten in Canazei im Val di Fassa und schrauben uns, vorbei an dem bekannten Kletterberg Piz Ciavazes, hoch auf 2.240 m zum Sellajoch (Passo Sella). Der Panoramablick ist gewaltig. Im Südosten liegt der Marmoladagletscher zum Greifen nah, die Geislergruppe ist im Nordosten zu erkennen und der Sassolungo erhebt sich unmittelbar vor uns im Nordwesten.

In schneller Fahrt geht es hinab ins Tal um kurz darauf die nächste Passhöhe zu erklimmen – das Grödnerjoch 2.136 m (Passo Gardena). Links die Cirspitzen und rechts der Brunecker Turm passieren wir die Passhöhe und rollen über etliche Kehren bergab durch Colfosco nach Corvara im Val Badia. Vom Tourismus voll erschlossen gibt’s hier alles was das Herz begehrt. Souvenierläden, Modegeschäfte und gehobene Gastronomie versuchen dem Gast die größeren Scheine aus dem Portemonnaie zu ziehen.

Die nun anstehende Überquerung des Passo Campolongo (1.875 m) nach Arabba nehmen wir zügig, locker und leicht unter die Räder. Die Nordrampe ist mit weit geschwungenen Kurven ansprechend und bietet sehr schöne Ausblicke ins Val Badia. Die Passhöhe ist weniger spektakulär und gibt keinen Anlass für einen Zwischenstopp. Der Strada Provinciale 244 folgend fliegen wir in Arabba und damit in Venetien ein.

Es folgt ein weiteres Highlight auf unserer Runde um das Sellamassiv. Die Fahrt über die zweithöchste asphaltierte Passstraße der Dolomiten, Passo Pordoi (2.239 m). 58 kernige Kehren stehen auf dem Fahrplan. Oben angekommen legen wir eine Pause auf der einladenden Terrasse des Ristorante Maria ein. Der Blick ins Tal von Buchenstein und hinüber zur Fanesgruppe ist gigantisch. Wer schwindelfrei ist und gut in der Zeit liegt, dem sei eine Fahrt mit der Seilbahn auf den Sass Pordoi empfohlen (2.950 m). Bergab über die Westrampe erreichen wir nach wenigen Kilometern wieder den Ausgangspunkt unserer Tour.


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