Hier eine Zusammenfassung bzw. die Kurzform meiner einwöchigen Rundreise durch Tschechien. Die einzelnen Tage der Rundreise, die ich bereits mehrfach mit Freunden und Stammtischen durchgeführt habe, beschreibe ich ausführlicher an anderen Stellen. Wer interesse an der Reise hat, kann mich gerne kontaktieren, Informationen hinsichtlich


Land / Region:
Tschechien / Böhmen und Mähren

Charakter:
Spannende und überraschend kurvenreiche Reise, gespickt mit landschaftlichen und kulturellen Highlights.

Länge:
ca. 1600 km

Reisezeit:
April - Oktober



... Planung und Unterkünfte gebe ich allzu gerne weiter.

Tag 1          Beschwingtes Moldautal und Ausblicke in die Ebene von Budweis gespickt mit Weltkulturerbe-Stätten

Der erste Tag ist vollgepackt mit Kultur-Highlights, tollen Panoramen und durchaus abwechslungsreichen Kurvenstrecken. Über Philippsreuth geht es nach Horni Plana und am Lipno-See entlang nach Frymburk, wo wir in Richtung Rožmberk abbiegen und auf dem kleinen, leider nicht sehr feinen Sträßchen. das uns aber mit tollen Ausblicken Richtung Süden und am Schluss auf die sehenswerte Burg Rožmberk belohnt. Ab dort heißt es dann: let it swing! Auf flotten Kurven entlang der Moldau düsen wir nach Cesky Krumlov.

Nach einem ausgiebigen Stadtbummel führt unsere Reise über hügeliges Gelänge mit Ausblicken in die Ebene um Budweis zum Weltkulturerbe Holašovice und von dort hinab in die Ebene durch eine kurvige Seenlandschaft nach Hluboka. Weiter führt unser Weg über eine schmale Straße durch einen Wald an der Moldau entlang, die Landschaft wird abwechslungsreich und bald landen wir beim Schloss Červená Lhota. Am Ende geht es dann auf weiteren spannenden 60 km zu unserem Tagesziel Telc.

Tag 2          Wieder stehen Weltkulturerbe-Stätten auf der Tourenkarte. Die Route führt uns auf kleinsten Straßen durch leicht hügeliges Gelände

Wir fahren auf kleinen Straßen über die Dörfer, es erwartet uns keine besonders anspruchsvolle Streckenführung, es lässt sich zügig vorankommen. In Zdar nad Sazavou wartet das nächste Weltkulturerbe auf uns: die Kirche des heiligen Johannes von Nepomuk auf Zelená Hora.

Die Route wird nun abwechslungs- und kurvenreicher. Kurz vor Nedvedice passieren wir einen Aussichtspunkt mit tollem Blick auf die Burg Pernstejn, unserem nächsten Ziel. Nach einer Besichtigung und kleinen Stärkung geht es weiter durch ein Tal und hügelige Landschaft, schon nach weiteren 40 km erreichen wir die nicht sonderlich attraktive Stadt Blansko, in dem unser nächstes Quartier liegt, wobei die letzten Km einen tollen und kurvenreichen Abschluss bilden.

Tag 3         Tief hinab und hoch hinaus. Ein Kontrastprogramm der besonderen Art gespickt mit vielen Kurven und Einsamkeit

Nach der etwa 1-stündigen Tour durch die Punkva- Höhle schwingen wir uns in den Sattel und auf unsere Route zügig gen Norden. Ein erster Stopp zum Verschnaufen lohnt in der Stadt Lanskroun am Fuße des Adlergebirges. Die Route führt uns spannend und kurvenreich in die Höhen des Adlergebirges und damit steigt auch der Fun-Faktor. Die Straße führt uns durch ein wildes Felsental an der Grenze zu Polen.

Über Nachod am Rande des Braunauer Landes (Broumov) kurven wir am Ende des Tages zu den Adršpacher Felsen, in deren Nähe unser nächstes Hotel liegt.

Tag 4         Ein Naturschauspiel der besonderen Art zu Beginn, Kurvenräubern im Riesengebirge und am Ende eine auf dieser Welt einmalige Burgruine.

Wie gestern geht es Mittags nach dem Naturschauspiel auf in die Sättel, es gibt noch mehr zu sehen, zum Beispiel das Riesengebirge, das wir im Osten bei Mala Upa in einer Höhe von 1046 m nach Polen überqueren und im Norden umfahren.  Am westlichen Rand bei Jakuszyce (892 m) verlassen wir auf kurvenreicher Route Polen wieder gen Tschechien. Nach mehreren kurvigen und spannenden Ab- und Auffahrten erreichen wir schließlich die Burgruine Trosky.

Den Abschluss unserer Tagestour bildet eine Fahrt kreuz und quer durch die Felsenstadt bei Hrubá Skála, führt an der Burg Kost vorbei und endet bei unserem Quartier in der Nähe von Jičín.

Tag 5         Die mit Abstand längste Etappe. Highlights: der Elbdurchbruch, Kadan, das Erzgebirge und natürlich das kleine mittelalterliche Städtchen Loket

Unser Weg führt und an vielen Bächen und durch kleine Täler stetig nach Nordwest, wobei wir immer wieder die Richtung von West nach Nord (und umgekehrt) wechseln. Unterwegs hat man zu Beginn übrigens immer wieder mal tolle Ausblicke auf die Burg Bezdez, die in 600 m Höhe über der Ebene thront. Unser eigentliches erstes Ziel ist eine kleine Kirche im Ort Dubice hoch über dem Elbdurchbruch mit tollem Ausblick auf den selbigen.

An Most und Chomutov (weiträumig) fahren wir zügig vorbei. In dieser Region ist die Landschaft geprägt durch Tagebau und nicht sonderlich attraktiv. Schließlich erreichen wir Kadan mit seinem schönen mittelalterlichen Marktplatz.

Wir schrauben uns nun auf einer alpin anmutenden Straße in die Höhen des Erzgebirges und genießen im Rückblick faszinierende Ausblicke über die Ebene um Chomutov. Auf dem Höhenzug geht es zügig voran, es ergeben sich tolle Ausblicke u.a. auch nach Deutschland. Über kleine Sträßchen können wir nochmal richtig Kurven genießen und erreichen nach einem langsamen Abstieg an den Südrand des Erzgebirges schließlich unser Tagesziel, das kleine Städtchen Loket.

Tag 6         Tolle Landschaft, tolle Kurven und zwei Klosteranlagen sowie ein Märchenschloss bilden den Abschluss unserer Reise

Unseren letzten Tag starten wir von Loket aus in Richtung Süden, zunächst ohne Besonderheiten erreichen wir Becov Nad Teplou. Nun wird es interessant. Die Straße folgt ab hier der sich durch die Landschaft windenden Tepla und da das Tal relativ eng ist, bleibt ihr gar nix anderes übrig: es wird kurvig! Leider endet der Spaß schon nach ca. 13 km, aber auch der Weg nach Tepla zum gleichnamigen Kloster hat es in sich. Die Straße wird schmal und windet sich durch die Hochebene.

Über hügeliges Terrain geht es kreuz und quer durch Westböhmen, stetig in südlicher Richtung. Nach etwa einer Stunde erreichen wir das Kloster Kladruby, von dort geht es nochmal ca. 1 Stunde über kurvige kleine Straßen bis zu unserem nächsten Ziel, dem Märchen-Schloss Žinkovy. Es gibt dort ein Restaurant mit Biergarten, das Gelände und v.a. das Schloss laden zum Verweilen ein. Eine Besichtigung ist leider nicht möglich. Die restlichen 100 km kurven wir durch den Böhmerwald, erreichen bald die Grenze und unser letztes Quartier in Bayerisch Eisenstein, wo ein gemütlicher Spanferkel-Abend die Reise abschließt.


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