In die Slowakei? Mit dem Motorrad? Echt? So abwägig fand ich die Idee gar nicht. Denn wer die Begegnung mit der Natur abseits einer vollkommen durchorganisierten Zivilisation sowie Ruhe und Erholung sucht, ist hier genau richtig! Das Land glänzt mit seiner intakten Natur, mit märchenhaften Burgen, Schlössern, Ruinen, mit mittelalterlichen


Land / Region:
Slowakei / Slowakei

Charakter:
Asphalt

Länge:
ca. 2300

Reisezeit:
Mai - Oktober



... Plätzen und urplötzlich werden bei einer Fahrt lange verschüttete und schon verloren geglaubte idyllische Bilder lebendig: Kleinstädte und Dörfer in denen Hühner und Gänse die Dorfstraßen entlang watscheln und Dorfteiche in der Sonne glänzen. Egal wohin die Reise führt, kulturhistorische Highlights finden sich an jeder Ecke. 

Aber Motorradfahren? Zunächst einmal, braucht man nicht immer absolute Höhen, um Spaß zu haben. Sicherlich ist die Slowakei keine zweiradtechnische Herausforderung, aber gerade das Slowakische Paradies bietet eine ganze Reihe von Straßen zum Zungeschnalzen und der Rest bietet so viel Reiz und Landschaft, dass es zusätzlicher Reize gar nicht bedarf. Zudem lassen sich auf wunderbare Weise zwei Welten miteinander verbinden: Biking & Hiking. Denn die Slowakei ist ein Gebirgsland.

Geradezu majestätisch präsentiert sich die Hohe Tatra, deren Gipfel bis zu 2655 m in den Himmel ragen. Dazu geht in der Mittleren Slowakei ein Gebirgszug in den nächsten über, so richtig trennen lässt sich das für den Reisenden nicht und so richtig kennen tut man die Namen auch nicht: kleine und große Fatra, niedere Tatra, Pieninen und slowakisches Paradies oder slowakisches Erzgebirge. Mehr als 20% sind als Nationalpark (hohe Tatra), Naturschutz oder Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.

Für den kulturinteressierten bietet das Land die europaweit höchste Dichte an Burgen und Schlössern und die Highlights, welche auf der UNESCO-Welterbeliste stehen, lassen sich hier gar nicht alle aufzählen. Burgen, historische Altstädte, Holzkirchen und Dörfer gehören dazu, ergänzt durch diverse Höhlen des slowakischen Karstes und Urwälder. Auch die Straßen bieten oftmals eine erstaunlich gute Qualität - der EU sei dank.

Und die Menschen? Freundlich, interessiert, hilfsbereit und immer zu einem Schwätzchen aufgelegt, darüber hinaus hoch erfreut, dass sich jemand so intensiv mit ihrem Land beschäftigt. Wir haben viel über das Land gelernt, auch über die wirtschaftlichen Probleme, welche die Slowakei zweifelsfrei neben den Problemen mit den Sinti und Roma hat.

Wir haben auf unserer insgesamt 3 1/2-wöchigen Reise viele der Highlights besucht, aber das Land noch lange nicht erschöpfend kennengelernt. Besonders gefallen hat uns dabei:

die Burg Cerveny Kamen, deren riesiger Keller sehr beeindruckend war - Cicmany mit seinen Holzhäusern und der umgebenden Landschaft - die Felsenschluchten Dolne diery und Nove diery in der kleinen Fatra - die Arwaburg beim Ort Oravsky Podzamok - die Holzkirchen in der Umgebung von Bardejov - die Zipser Burg, die von weitem sichtbar mächtig über dem 200 Meter tiefer liegenden Städtchen Spisske Podhradie thront - die Achtener Aragonithöhle - der Europaplatz von Komárno, dem wohl ungewöhnlichsten Stadtzentrum der Slowakei.

Und für den Motorradfahrer? Eindeutig die Straßen des slowakischen Paradieses, die jedes Bikerherz höher schlagen lassen.

Einzelheiten und nähere Informationen sind den insgesamt fünf Teilen dieser Reise zu entnehmen. Diese möchte ich hier nicht noch einmal in allen Details erzählen. Gerne gebe ich auf Anfrage auch weitere Hilfestellungen und beantworte Fragen nach Unterkünften, Unterlagen, Kartenmaterial.

 


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