Die Tour findet im Juni 2018 statt. Interesse? Die Anreise aus Hessen erfolgt in 2 Tagen. Hierfür sind 3 Versionen möglich. 1. Allgäu, Großglockner, Gerlos, Lesachtal 2. Salzburg, Salzkammergut, Dachstein 3. Ostdolomiten, Karnische Alpen. Vor Ort 5 Touren vom Festhotel. Die Heimreise wiederum in 2 Tagen. (Varianten s. oben)


Land / Region:
Österreich, Italien, Slowenien, / Kärnten, Ostdolomiten, Julische Alpen, Triglav

Charakter:
Straßentour mit Panoramastraßen in Österrreich

Länge:
3100

Reisezeit:
Juni



Kärnten 2018  Tour Beschreibung:

Allgemeines:

Am 09. Juni können wir je nach Wetter- und Verkehrslage entscheiden, welche Autobahnen wir nehmen. Die 5 Touren vor Ort sind alle ca. 300km lang und haben jeweils eine reine Fahrzeit von ungefähr 6 Stunden.  Auch die beiden

Teile der Heimfahrt liegen bei etwas über 6 Stunden pro Tag. Die einzige Tour die richtig lang ist, ist die Anfahrt  Teil 1 mit knappen 8 Stunden. In allen Touren sind jeweils Abstecher eingeplant, sodass wir die jeweilige Tour je nach Wetter oder Laune individuell kürzen können. Die Nummerierung der Touren entspricht nicht der Reihenfolge. Wir können jeden Abend entscheiden, welche Tour wir am nächsten Tag unter die Räder nehmen. Tour 2 und 5 sollten wir allerdings nur bei schönem Wetter fahren. Da wir mangels Zeit nicht alle Panoramastraßen werden fahren können, reduzieren sich auch die Mautgebühren:

  • Mangart Militärstraße 5,00€
  • Zillertaler Höhenstrasse 5,00€
  • Schlegeis Alpenstrasse 8,00€
  • Rossfeld Panoramastrasse 4,50€
  • Postalm 5,00€
  • Loser Panoramastrasse 6,00€
  • Malta Hochalmstrasse 11,00€
  • Villacher Alpenstrasse 10,50€ (7,50€ mit Großglockner Tourtticket)
  • Gerlos Alpenstrasse 6,00€ (im Großglockner Tourticket enthalten)
  • Nockalmstrasse 11,00€ (im Großglockner Tourticket enthalten)
  • Großglockner 31,00€ (im Großglockner Tourticket enthalten)

Das Vorzugs-Tourenticket für 31€ beinhaltet je ein Tagesticket Großglockner, Gerlos- und Nockalmstraße und berechtigt zum Bezug einer preisreduzierten Karte für EUR 7,50 (anstatt € 10,50) für die Villacher Alpenstraße. Erhältlich zum Preis von EUR 35,00 an den Kassenstellen der einzelnen Straßen und im Vorverkauf zum Preis von EUR 31,00 bei den ÖAMTC-, ARBÖ- und ADAC-Geschäftsstellen. Das sind die mautpflichtigen Straßen die wir zum jetzigen Stand der Planung befahren wollen. Die Mautgebühren belaufen sich auf ca. 82€. Es kommen noch 5,20€ für die Autobahn Vignette hinzu.

Anfahrt Füssen Teil 1 / 595km am 9.6.2018

Nach dem Autobahnende bei Füssen folgen wir dem Plansee entlang zum Ammersattel. Die über den Ammersattel führende Straße verbindet das Ettal bei Oberammergau und Reutte in Tirol. Die Fahrt geht vorbei an Schloss Linderhof in den Ammergauer Alpen. Es ist das kleinste der drei Schlösser Ludwigs II. und das einzige, das noch zu seinen Lebzeiten vollendet wurde. Linderhof gilt als das Lieblingsschloss des „Märchenkönigs“, in dem er sich mit großem Abstand am häufigsten aufhielt. Von hier ist es nicht mehr weit bis zur berühmten Benediktinerabteil Kloster Ettal. Es geht weiter über Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald und den Scharnitzpass, Seefelder Sattel, dem Hirler Berg und dann auf die Autobahn bei Zirl. Vorbei an Innsbruck zur Anschlussstelle Achensee-Zillertal und dem heimlichen Highlight des berühmten Zillertals, der Zillertaler Höhenstrasse. Die Streckenlänge der Straße beträgt insgesamt 50 km. Der höchste Punkt liegt auf 2030m. Die Strecke hat insgesamt 29 Kehren. Sie ist eine stellenweise sogar anspruchsvolle, weil sehr schmale und im oberen Drittel auch ausgesetzte Bergstrecke mit engen Kehren. Leider mit ca. € 5 Maut belegt. Wieder im Tal ab ins Hotel oder je nach Zeit noch die Schlegeis Alpenstraße (beschrieben in Teil2).

Anfahrt Füssen Teil 2 / 295kmVon Ramsau im Zillertal aus fahren wir auf der mautpflichtigen 24km langen Schlegeis Alpenstraße zum Schlegeisspeicher. Der Schlegeisspeicher zählt zu den landschaftlichen und auch technischen Höhepunkten des gesamten Zillertals. Die Panoramastrasse dorthin zu den fahrerischen Leckerbissen der Region. Fahrerisch ist sie mit ihren nur 11 Kehren als vergleichsweise leicht einzustufen. Sie führt bis auf eine Höhe von 1805m. Die Staumauer des Schlegeisspeichers ist 725m lang und 131m hoch und wurde von 1965 bis 1970 gebaut. Der gut vier Kilometer lange und zwei Quadratkilometer große Stausee mit 130 Millionen Kubikmeter Inhalt produziert immerhin 350 Millionen Kilowatt Naturstrom. Zurück in Ramsau im Zillertal steht ab Zell am Ziller die Gerlos Alpenstraße auf dem Programm. Über die gut ausgebaute, leichte Strecke fahren wir an ihrem höchsten Punkt (1530m) vorbei am Speichersee Durlaßboden zum mautpflichtigen Teil der Straße und zu den Krimmler Wasserfällen. Sie werden auch als das „größte und prächtigste Naturschauspiel“ im Land Salzburg bezeichnet. Die Krimmler Wasserfälle direkt an der südwestlichen Mautstation sind mit 400m Fallhöhe die höchsten Europas. Die letzten Meter bis zu den Wasserfällen muss man allerdings zu Fuß gehen. Ab Mittersill fahren wir durch den Pinzgau bis Zell am See. Von da mit Süd Kurs zu Bikers Heaven, der Großglockner Hochalpenstrasse. Als eine der Klassiker zählt sie bis heute zu den absoluten Highlights der gesamten Alpen. Die Straße ist als mittelschwer, ein Abschnitt anspruchsvoll eingestuft. Hat 49 Kehren bei einer Länge von insgesamt 112km. Höchster Punkt ist die Edelweisspitze mit 2571m. Ein weiterer Höhepunkt ist der Abzweig zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Am Ende der Straße hat man einen super Blick auf die umliegende Eisriesenwelt. Die Pasterze ist mit 10km Länge und fast 20 Quadratkilometer Fläche der größte Gletscher der Ostalpen. Es geht noch über den 1204m hohen Iselbergpass Richtung Lienz. Von da im Oberdrautal entlang der Drau zum Kreuzbergsattel (1074m) und dann weiter im Gitschtal nach Weißbriach in unser Hotel Löffele zum All Inklusive Freibier.

Tour 1_Villacher Alpenstraße_Nockalmstraße_Malta Hochalmstraße / 310km

Vom Hotel geht es durchs Gitschtal nach Hermagor, weiter durchs untere Gailtal nach Villach. Hier erwartet uns die gut ausgebaute leicht zu fahrende Villacher Alpenstraße. Sie führt mit 7 Kehren und 20km Länge auf den Villacher Hausberg Dobratsch. Der höchste Punkt liegt auf 1732m. Vom Endpunkt der Straße hat man ein faszinierendes Panorama auf die Gipfel der Karawanken (Mittagskogel, 2134m), Julischen Alpen (Triglav, 2863m; Mangart, 2577m) und die Karnischen Alpen. Weiter geht es zum Motorrad-Highlight Kärntens der Nockalm-Höhenstraße. Sie ist in ihrem Verlauf wohl von Bikern für Biker geplant und realisiert worden. Sie weist eine stattliche Anzahl von 52 Kehren bei einer Streckenlänge von 58km auf. Die beiden Kulminationspunkte, Eisentalhöhe (2042m) und Schiestelscharte (2015m), welche klassische Passübergänge im Sinne einer Wasserscheide sind, liegen jeweils beträchtlich oberhalb der Baumgrenze. Den langweiligen Teil der Nockalmstraße fahren wir nicht, sondern biegen bei Innerkrems links Richtung Gmünd ab, wo das „Tal der Wasserfälle“ beginnt, die 30km lange Malta-Hochalmstraße zum Köhlbreinsspeicher. Österreichs höchste doppelt gekrümmte Staumauer. Sie ist 200m hoch, 626m lang und zwischen 8 und maximal 41m breit. 200 Millionen Kubikmeter aufgestautes Wasser produzieren bis zu 580.000 Kilowattstunden Energie pro Jahr. Wir fahren noch ein Stück Offroad am Ostufer des Stausees und dann zum Gasthaus Köhlbreinstüberl weiter. Zurück in Gmünd geht es auf kürzestem Weg ins Hotel.

Tour 2_Plöckenpass_Monte Zoncolan_Panoramica delle Vette / 326kmÜber den Kreuzbergpass (1074m) geht es ein Stück westwärts zum Gailbergsattel (973m) und weiter mit Süd-Kurs zum Plöckenpass (1357m) der Grenze zu Italien. Auf der Südseite des Passes passieren wir mehrere Kehrtunnels. Wir kommen nach Sutrio und hier fängt dann das Abenteuer dann an. Von Sutrio aus führt zunächst eine zweispurige und modern trassierte Straße mit neun Kehren hinauf in ein Skigebiet. Die restlichen 5km bis zur Scheitelhöhe des Monte Zoncolan ist einspurig und weist Steigungen bis 18% auf. Zwischen dem Scheitel und Liariis überwindet das ehemalige Militärsträßchen mit 19 Kehren einen Höhenunterschied von über 1000m auf einer Länge von nur 9km. In einem Bogen westwärts geht es zur Sella Valcalda (958m), wo wir in die Panoramica delle Vette einsteigen. Diese 34km lange und mit ihren 46 teils sehr engen Kehren (Westrampe) einer kaum lenkerbreiten zum Teil ausgesetzten Straße ist als sehr anspruchsvoll eingestuft. Der höchste Punkt ist bei1967m die Malga Chiadinis. Wieder im Tal geht es westwärts wesentlich entspannter weiter. Über die Cima di Sappada /1292m), Passo San Antonio (1489m) sowie den Kreuzbergpass (1636m) erreichen wir Innichen auf der Pustertalstrasse. Bis wir ostwärts kurz hinter Winnebach wieder nach Österreich kommen. Es geht noch über den Kartitschen Sattel(1525m) entlang der Karnischen Dolomitenstraße im Lesachtal welches auch „Tal der 72 Bäche“ genannt wird nach Hermagor. Von da sind es noch schlappe12 km ins Hotel.

Tour 3_Pustertaler-Höhenstraße_Antholzer-Tal_Stallersattel_Kaiser-Glocknerstraße / 342km

Zunächst geht es ca. 50km durch das Oberdrautal nach Lienz. Von da ins Pustertal, genau gesagt auf die Pustertaler Höhenstraße. Die 34km lange Straße hat 15 Kehren und zählt zu den schönsten Aussichtsstraßen des gesamten Alpenraums. Wieder im Tal folgen wir dem Pustertal weiter. In Winnebach überqueren wir die Grenze zu Italien, dann über den Toblacher Sattel (1226m) nach Olang. Wir biegen nach rechts in das Antholzer Tal ab und kommen zum Antholzer See. Hier auf italienischer Seite besteht aufgrund der nur einspurigen Straßenbreite eine Ampel gesteuerte Einbahnregelung hinauf zum Stallersattel (2059m). Zwischen der 30igsten und 45igsten Minute einer jeden Stunde haben wir grünes Licht. Der Stallersattel bildet auch die Grenze zwischen Italien und Österreich. Es geht weiter durchs Defreggental, einem echten Leckerbissen bis nach Huben. Mit Nord Kurs entlang der Isel bis nach Matrei, dann Blinker links ins schöne Virgental. Es geht zurück nach Huben und von da auf die noch ziemlich unbekannte Perle Osttirols die Kaiser Glocknerstraße. Am Ende der Straße beim berühmten Lucknerhaus hat man den wohl schönsten Blick auf den Großglockner. Es geht zurück nach Lienz und via Oberdrautal ins Hotel.

Tour 4_Turracher Höhe_Hochrindl Almenstraße_Gerlitzen Panoramastraße / 312km

Wenn  wir unser Quartier schon am Weißensee aufgeschlagen haben, müssen wir natürlich auch einmal da gewesen sein. Nach der Abfahrt vom Hotel statten wir dem Weißensee einen kurzen Besuch ab. Weiter geht es am Nordufer des Millstätter Sees entlang zum nächsten Ziel der Turracher Höhenstraße. Von Pattergassen führt sie auf 36km mit 5 Kehren über die Turracher Höhe (1793m) nach Predlitz. Die Straße quert die Gurktaler Alpen von Süd nach Nord und von Kärnten in die Steiermark. Zurück fahren wir im Osten, parallel zur Turracher Höhenstraße, über die Flattnitzer Höhe (1400m) mit ihren 5 Kehren. Es schließt sich die Hochrindl Almenstraße mit ihren 23 Kehren auf 16km Länge an. Der höchste Punkt liegt bei 1540m. Das nächste Ziel ist der Ossiacher See und die Gerlitzen Panoramastraße. Charakteristisch für die gesamte Straße ist der zu überwindende vergleichsweise große Höhenunterschied von fast 1300 Metern auf gerade mal 11 Kilometern Länge. Auf 1765 Metern Höhe hat man bei gutem Wetter einen Ausblick bis zu den Hohen Tauern, den Dolomiten, den Karawanken und natürlich auf den Ossiacher See. Nach einem Stück Autobahn, um etliche Dörfer zu vermeiden, folgt eine knapp 20km lange abwechslungsreiche Strecke über die Windische Höhe (1100m) ins untere Gailtal. Über Hermagor ins Gitschtal und zurück ins Hotel.

Tour 5_Visic-Pass-Mangartstraße_Nassfeldpass-Egger Alm /278kmVom Hotel geht es wie in Tour 5 durchs Gitschtal nach Hermagor und weiter durchs untere Gailtal in Richtung Villach. Kurz vorher biegen wir rechts nach Arnoldstein und Riegersdorf ab. Dort findet man Anschluss an die B 109 über den Wurzenpass (1072m). Nach Inbetriebnahme des Karawankentunnels ist dieser Übergang nach Slowenien nur noch wenig frequentiert. Über Podkoren erreichen wir Kranjska Gora dem Basis Skiort der landschaftlich großartigen Bergstraße über den Vrsic-Sattel (1611m). Sie ist zweifellos die eindrucksvollste Passstraße Sloweniens. Die Bergstraße ist durchgehende asphaltiert und in den Wendeplatten der Serpentinen mit Kopfsteinpflaster ausgelegt. Auf der Nordrampe sind 24 und auf der Südrampe 25 Kehren zu fahren. Der Vrsic-Sattel ist die Wasserscheide zwischen Adria und Schwarzem Meer. Es geht weiter durch das Trentatal entlang der Soca nach Kal-Koritnica. Östlich von Bovec trifft man auf die Bergstraße die zum Predilpass (1156m) führt. Die Slowenisch-Italienische Grenze verläuft direkt über den Pass. Kurz vor dem Pass gönnen wir uns noch einen Abstecher auf die Mangartstraße zur Lahnscharte (1541m). Die 12km lange alte Militärstraße führt zum höchsten mit Kfz anfahr baren Punkt Sloweniens. Auch hier gilt Mautpflicht. Die Straße ist heute im Gegensatz zu früher ordentlich geteert. Es gibt jedoch einige enge und ausgesetzte Stellen bis zum Rundkurs am Gipfel. Nach dem Predilpass westwärts über die Nevea Sella (1187m) bis Moggio Udines, dann nordwärts über die Sella di Cereschiatis (1066m) bis Pontebba. Hier fängt dann auch schon der Aufstieg zum Nassfeldpass (1541m) an. Die Strecke von Pontebba in Italien nach Tröpolach in Österreich über den Pormollo ist 25km lang und mit ihren 43 Kehren im oberen Teil als mittelschwer eingestuft. Sie Strecke wurde auf italienischer Seite neu angelegt. Vor Jahren war sie noch eine ausgesprochene „Buckelpiste“. Auf Passhöhe der Österreichischen Seite befindet sich übrigens das größte Skigebiet Kärntens, das Nassfeld. Zum Abschluss des Tages und auch unserer Tour steht noch ein Besuch auf der Eggeralm an. Der Aufstieg beginnt im Süden von Hermagor. Die asphaltierte Piste windet sich mit ihren 16 Kehren hoch bis auf 1400 Meter Höhe entlang der Nordseite des karnischen Kamms. Oben auf dem Hochtal befinden sich mehrere bewirtschaftete Almen. So ist die Egger Alm am Wochenende ein bevorzugtes Ausflugsziel der Kärntner. Wieder im Tal sind es noch ca. 10km durch das Gitschtal zum Hotel.

Heimfahrt Traunstein Teil 1 am 16.6.2018

Leider ist unsere Zeit in Kärnten zu Ende und wir fahren heimwärts ein letztes Mal über den Kreuzbergsattel (1074m) nach Greifenburg, dann weiter über die B100 bis kurz vor den Millstätter See, von wo es dann auf der Tauernautobahn A10 ca. 30km zur Anschlussstelle Rennweg geht. Der nun folgende Katschbergpass (1641m) bietet eher gemütlichen Fahrgenuss, gönnt aber herrliche Ausblicke in die umliegende Bergwelt. Mit Ost Kurs geht es weiter entlang der niederen Tauern über den Schwarzenbichl (1243m) bis wir auf die L501 treffen und mit Nord Kurs zum Sölkpass (1787m) in der Steiermark kommen. Er verbindet das Ennstal im Norden mit dem oberen Murtal im Süden und überquert dabei die Schladminger Tauern. Es geht über die Enns und ein Stück entlang des Salzastausees nach Bad Mitterndorf. Dann ein Stück entlang der B145 nach Bad Aussee. Es folgt eines der Highlights des heutigen Tages. Die Loser Panoramastraße (1600m) bietet die schönsten Bergpanoramen der Steirischen Alpen für eine Handvoll Euro. Mit 15 Kehren führt sie in 16km auf eine Höhe von 1632m. Wieder in Bad Aussee zurück geht es 11 km über den Koppenpass (691) nach Obertraun am Hallstätter See. Hallstatt gehört zusammen mit dem Dachstein und dem Inneren Salzkammergut zur UNESCO-Welterbestätte Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut. Nach Bad Goisern (Hubert v. G.) biegen wir in Bad Ischl links ab in Richtung Wolfgangsee bis kurz vor Stobl. Blinker links und es steht der nächste Pflichttermin im Salzkammergut an, die Postalm Panoramastraße (1304). Die Postalm umfasst 40 km2 und ist damit das zweitgrößte zusammenhängende Almgebiet Europas. Ein Kaffee am Lienbachhof auf der Postalm muss natürlich sein. Die Streckenlänge zwischen Strobl und Golling beträgt 45km und hat 20 Kehren. Nach Golling machen wir noch einen kleinen Abstecher über St. Koloman. Der St. Kolomaner Gletscherschliff stellt ein einzigartiges Naturdenkmal dar. Direkt an der Landesstraße gelegen kann der größte jemals in Europa freigelegte Gletscherschliff besichtigt werden. In Hallein suchen oder buchen wir uns ein Nachtquartier.

Heimfahrt Traunstein Teil 2

Der Tag beginnt gleich mit einem Höhepunkt. Deutschlands schöne Roßfeld Panoramastraße. In herrlichen Rechts-Links-Kombinationen führt sie hinauf auf fast 1600m. Der oberste Teil der Rossfeldringstraße verläuft auf einem Bergkamm und bietet daher einen traumhaften Rundblick. Überragt wird die Strecke vom Felsmassiv des Hohen Göll (2523m) im Süden. Nach Osten reicht der Blick über das Salzachtal hinweg auf die Berge des Salzkammerguts und auf den Dachstein (2995m). Auf der deutschen Alpenstraße an Berchtesgaden vorbei machen wir noch einen Abstecher durch die Ramsau bei Berchtesgaden zum reizvoll gelegenen Hintersee. Auf einer schmalen asphaltierten Nebenstraße dann zum Schwarzbachsattel (868m). Weiter auf der Deutschen Alpenstraße bis Inzell und dann ist es nicht mehr weit bis zur Autobahn Anschlussstelle Traunstein. Je nach Verkehr fällt die Entscheidung welche Autobahn wir wählen.........Ende


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