den ausführlichen Bericht findet ihr unter: www.mfst-indersdorf.de


Land / Region:
Deutschland / Südschwarzwald

Charakter:
Straße

Länge:
200km

Reisezeit:
Mai - September



Start und Zielpunkt ist die Tanne in Tunau

Für heute haben wir uns eine Tour östlich des Wiesentals ausgesucht. Gleich zu Beginn der Tour stimmen wir ab dass wir gar nicht erst versuchen werden das gesamte Team durchgehend zusammen zu halten. Wir werden uns aber bei jedem Abzweig wieder sammeln. So kann jeder nach seinem Können und seiner Tagesform fahren. Zudem sind die geplanten Etappen zwischen den Sammelpunkten nie so lange dass wir uns wirklich aus den Augen verlieren werden. Zum Aufwärmen schwingen wir nach Schönau hinab zur B317. Schon bei Geschwendt verlassen wir die viel befahrene B317 aber wieder nach rechts um auf schnellen, gut ausgebaute recht links Kombination über Präg hinauf nach Weg zu kommen. Der Weg ist das Ziel und so biege ich mit meinen Verfolgern in Weg gleich wieder nach rechts ab, folgen der kurvigen L146 in das Wiesental nach Mambach wo wir schon wieder auf die B317 treffen.

Nur kurz ist das Stück Bundesstraße bis wir in Atzenbach links ab fahren. Über Kehren, die denen der Alpen in nichts nachstehen, erreichen wir Riedichen und Gersbach. Schwingen die K6352 hinab um bei Au in das Wehratal südlich Richtung Wehr abzubiegen. Zwischen hohen Felsen folgen wir der Wehra. Hier ist Vorsicht geboten. Denn einheimische Biker kennen ihre Täler aus dem FF und sind hier auch entsprechend schnell unterwegs. Ab Wehr folgen wir der L155 nach Bergalingen und Willaringen. Von hier aus folgen wir auf der K6587 einer ehemalige Bergrennstrecke den Eggberg hinab Richtung Bad Säckingen. Heute werden hier, wie auch am Schauinsland bei Freiburg, nur noch Klassikrennen abgehalten. Umweltschützer und die gefährliche Streckenführung lassen keine richtigen Rennen mehr zu.

Am malerischen Bergsee bei Bad Säckingen gönnen wir uns die erste richtige Pause des Tages. Den Eggberg fahren wir zurück nach Willaringen und weiter über  L152 nach Rippolingen und Murg. Die vielbefahren B34 entschädigt uns mit einem Blick auf die beiden Städte Lauffenburg. Napoleon hat die einst vereinte Stadt mit seiner Grenzziehung in eine Deutsche und eine Schweizer Stadt gleichen Namens geteilt.

Bei Albbruck biegen wir in das Albtal ab. Durch Felstunnel und enge unübersichtlichen Kurven folgen wir der ruppigen L149 nach Häusern. Auch das ist bei einheimischem Motorradfahren eine beliebte Strecke. Meist nur durch Felsbrocken gesichert, erfordert sie aber umsichtiges, vorausschauendes Fahren. Ab Häusern folgen wir nun notgedrungen der B500 und der L170 nach Rothaus um die nächste Pause einzuläuten. Im Brauereibiergarten der Badischen Staatsbrauerei Rothaus gibt es eine deftige Brotzeit und ein alkoholfreies Pils das sogar schmeckt. Im Andenkenladen der Brauerei können Hüte, Kappen, T-Shirts und andere "unverzichtbare" Souvenirs gekauft werden.

Für den weiteren Tagesverlauf biete ich meinen Mitfahrern noch eine größere Schleife über Schlücht- und Steinatal an oder einen Abstecher zum Freitäglichen Bikertreff am Schauinsland. Anscheinend fordert der Schwarzwald mehr als die Dolomiten, denn der Großteil der Mitfahrer entscheidet sich für den kurzen Rückweg über St. Blasien mit Besuch des Doms. 

Von St. Blasien aus fahren wir über die L150 nach Mutterslehen, folgen der K6591 nach Todtmoos. In Herrenschwandt biegen wir wieder links ab um über die Hochgescheid zurück nach Tunau zu gelangen.


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