Lacus Benacus, so der antike Name des Sees, der mit einer Länge von 52 km und einer Breite von 17 km für sich beansprucht der größte italienische See zu sein. Wer damit nichts anfangen kann, hier die neuzeitliche Bezeichnung: Gardasee oder auch Lago di Garda.


Land / Region:
Italien / Gardasee

Charakter:
Straße

Länge:
147

Reisezeit:
Mai-September



Entlang dieses Sees und über die östlichen Berghöhen führt eine Straße, die seit vielen Jahren als Geheimtipp unter Motorradfahrern gehandelt wird – die Monte Baldo Höhenstraße (Strada Panoramica del Monte Baldo). Schmal und kurvenreich windet sich das Asphaltband über San Giacomo und San Valentino stetig bergauf (Bilder 1 und 2) bis zu einem Aussichtspunkt der seinesgleichen sucht: Bocca di Navene (Bild 3).

Eine Pause und ein Cappuccino sind obligatorisch. Von der Terrasse des Lokals bietet sich ein atemberaubender Blick über den 1.340 m tiefer liegenden See bis hinüber zu den gewaltigen Felsformationen der Adamello-Gruppe (Bild 4). Der schneebedeckte Gipfel der Cima Presanella (3.556 m) ist deutlich auszumachen, ein Panorama wie aus einem Bilderbuch.

Nur widerwillig verlassen wir den gastlichen Ort um unsere Tour fortzusetzen. Links das Tal der Etsch (Bild 5) mit Blick in Richtung Schio und den Parco Naturale della Lessinia, rechts die Höhenzüge des Monte Baldo und dazwischen schlängelt sich das schmale einspurige Band durch eine von Fels, Wald und Wiese geprägte Landschaft. Wir schreiben den 25. September, die Touristenströme sind abgeflossen und die Straße gehört nur uns.

Nach dem Durchqueren der kleinen Ortschaften Ferrara und Spiazzi beginnt der Abstieg zum Gardasee, den wir bei Bardolino erreichen. Zwangsläufig verläuft die Route entlang des Sees nach Norden zum Ausgangspunkt unserer Rundtour. In Castelletto di Brenzone empfiehlt sich ein Stopp (Bild 6) verbunden mit einem Besuch des „El Cossett“, italienische Eiskultur vom Feinsten.


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