Mrz 162019
 

Pyrenäen 2019 von der Mitte Deutschlands via Rhone, Ardeche, Tarn nach Spanien und zurück via Hautes Alpes und Hautes Jura - 5300 km in 2 Wochen. Alles unter www.powercruising-bmw.de


Land / Region:
Pyrenäen, Frankreich, / Rhonetal Ardeche, Georges du Tarn, Languedoc-Roussillon, Corbieren, Pyrenees Orientales, Lerida, Aragon, Midi Pyrenees, Navarra, Pyrenees Atlantiques, Jakobsweg

Charakter:
Straßentour mit ausgesuchten Nebenstrecken

Länge:
5300

Reisezeit:
Mai, Juni, September



Pyrenäen 2019 von der Mitte Deutschlands via Rhone, Ardeche, Tarn nach Spanien und zurück via Hautes Alpes und Hautes Jura - 5300 km in 2 Wochen. Alles unter www.powercruising-bmw.de

  • 3 Tage Anreise via Rhone Alpes, Ardeche, Georges du Tarn und dem Languedoc-Roussillon.
  • 8 Tagestouren in den Pyrenäen von Andorra zum Atlantik und zurück nach Prades im Roussillon.
  • 3 Tage Heimfahrt via Rhone Alpes, Hautes Alpes und dem französischen Jura.

Wir reisen via Ardeche und Tarn in 3 Tagen ins Zielgebiet nördlich von Andorra. Fahren dann am 4. Tag nach Lafortunada und bleiben dort 2 Nächte im gleichen Hotel, Schon hier ist ein Pausentag/Rep.-Tag möglich, bzw. man kann bei einer techn. Unterbrechung auf der Anfahrt wieder aufholen, um dann am Tourtag 6 wieder einzusteigen. Nach einer Übernachtung in Jaca kommen wir am Abend des 7. Tages nach Arive. Hier bleiben wir 3 Nächte. Auch hier kann pausiert werden, bzw. auch wieder aufgeschlossen werden. Wir fahren dann am Tourtag 10 weiter in östlicher Richtung bis Germ und Prades und von da in 3 Tagen nach Hause. Somit sind von den 14 Tagen 11 Tage als Koffertour konzipiert. 3 Tage davon sind Rundtouren ohne Gepäck. Wir starten dann jeweils vom gleichen Hotel. Der Vorteil bei alledm ist, dass bei einem Stopp eines Einzelnen nicht die gesamte Gruppe aufgehalten wird. Deshalb werden die Hotels auf der Tour vorgebucht. Dies hat den smarten Vorteil zu wissen, wo man abends den Anleger genießen kann. Rein rechnerisch kommen wir mit Pausen auf eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 46 km/h mit Autobahnteilstücken. Bei 300 km Landstraße/Tag wären ca. 8 Std. nötig – Pausen eingerechnet.

Die Highlights:

  • Die Ardeche am 2. Tag der Anreise. Der Georges du Tarn am 3. Tag der Anreise sind die bekannten Highlights, wobei wir in 2012 nur durch die Ardeche „geflogen“ sind und (fast) nichts gesehen haben.
  • Am 3. Tag dann noch durchs Languedoc-Roussillon mit vielen Minipässen, Canyons und Schluchten bis nach Aix les Thermes (schönes Städtchen – war schon dort).
  • Die Route des Pyrenees auf franz. Seite mit vielen Pässen nach Spanien
  • Der Pyrenäen Nationalpark und 2 mal in unterschiedlichen Richtungen der Tourmalet
  • Die Region Aragon in Spanien
  • 3 Tage in den „Highlands“ wie wir sagen (einsames Bergland mit grandiosen Blicken, 0hne Verkehr und zumeist schmalen Straßen
  • Der Atlantik
  • Der Jakobsweg entlang der D428 (Tour 6)
  • Nationalpark zum 2.
  • Die Rennstrecke von Sort via Col de Canto
  • Die Pyrenäen Orientales
  • Die Haute Alpes mit den „Treppen von Montvernier“
  • Der Col du Galibier und div. andere „Bekannte“ aus unseren Seealpentouren
  • Das Haute Jura

Anreise Tag 1 (08.06.2019) 579 / 79 // von Darmstadt nach Hautesville

Wir starten am Samstag, den 8. Juni um 0800 bei Gunther. Zunächst geht es auf die A5. Hinter Freiburg „laden wir um 1100 bei km 250 Bernd auf“. Weiter geht es auf der französischen A36 und A39. Nördlich Bourg en Bresse wechseln wir dann auf die A40. Hinter Bourg en Bresse verlassen wir die Autobahn nach 580 Kilometern. Jetzt sind es noch ca. 80 km bis zum Quartier des ersten Tourtages in Hautesville. Ankunft wird sicherlich erst gegen 17-18 Uhr sein. Mindestens 9 Stunden sind eingeplant. Denke die 580 km Autobahn sind am ersten Tourtag durchaus zu machen. Weitere Schnellweg-Etappen in dieser Größenordnung sind nicht geplant.

Anreise

Tag 2 (09.06.2019) 161 / 301 // von Hautesville nach la Maleine

Nach hoffentlich ordentlichem Schlaf und Erholung starten wir möglichst früh an diesem 2. Tourtag, denn zu den 300 km Landstraße kommen noch 161 Autobahn-Km. Heute reduziert sich der Highway-Stress und wir können den ersten Tourtag verbuchen. Die Landstraßenetappe an sich ist ja bereits ein voller Tourtag. Deshalb gibt es heute auch erstmals "was fürs Auge“.

Wir vermeiden zunächst die direkte Auffahrt auf die mautpflichtige Piste Richtung Lyon. Durch die Waldregion Georges de Albarine und div. Nebenstrecken kommen wir zur D1504 und dann zur Rhone. Dieser folgen wir ca. 10 km.

Danach beginnt mit der A42 die kurze Autobahnetappe. Vorbei an Lyon wechseln wir auf die A7 und fahren nach ca. 160km am Kreuz Montelimar-Süd ab. Es folgt das erste Highlight des Tages. Bei St. Martin d`Ardeche beginnt eine der landschaftlich imposantesten Strecken in Zentralfrankreich. Die Ardeche ist ein ausgesprochenes Kanutenparadies. Mit unzähligen Windungen hat sich der Fluss ins Gestein „gefressen“. Auch beim Biken bieten sich außergewöhnliche Blicke in diese Landschaft. 2012 hatten wir leider kaum Zeit hier mal einen Moment zu verweilen. Sollte uns heuer nicht passieren. Auf jeden Fall gilt der Halt an der Le Pont`d Arc als obligatorisch. 35km die sich lohnen. Bald haben wir die Region der Cevennen erreicht. Ein Zielgebiet welches sich schon allein für eine Tour lohnen würde. Bei KM 410 schwingen wir uns ins Tal des Tarn. Diesem grandiosen Flusslauf mit seinen unzähligen Biegungen folgen wir bis ins 2. Etappenhotel in La Maleine. Somit endet der 2. Tag mit schon absolutem Tourprofil nach 460 km. 

Anreise Tag 3 (10.06.2019) 147 / 250 // von La Maleine nach Aix les Thermes

Vom Tarn geht es zunächst runter nach Millau zur Besichtigung der größten Hängeseilbrücke der Welt. Nach kurzem Stopp fahren wir ein Stück zurück und auf die A75. So können wir die gesamte Brücke auch noch befahren. Via A9 gelangen wir in ins Languedoc-Roussillon. Nach 220km fahren wir in Sigean ab. Die D611 und 123 führen uns ins Felsmassiv der Corbieren. Es folgen mehrere kleinere, kaum merkbare Cols und wir gelangen in die ersten Schluchten. Wahrhaft imposant wie sich Fluss und dann auch die Straße durch den Georges Torgan und den Georges de Galamus gefräst haben. Die D109 und 613 mit div. kleineren Pässen bringt uns runter zu unserem Zielhotel in Aix les Thermes. Das wären dann 944 Autobahn- und 614 Landstraßen-km in 3 Tagen.

Der erste Tourtag in den Pyrenäen – (11.06.2019) 000 / 289 von Aix les Thermes nach Lafortunada -- Eigentlich der 4. Anreisetag auf Strecke.

Heute starten wir in die legendäre Route des Pyrenees. Die N20 bringt uns nach In Tarascon Sur Ariege. Hier beginnt die D618 mit den diversen Pässen auf der französischen Seite. Sie führt durch den PNR des Pyrenees Ariege in den Midi Pyrenees. In Richtung St. Girons überqueren wir den Col de Port, den Col des Caougnoux und den Col de Four, Bei Km 128 folgt der Col de Portet d`Aspet. Vor Sainte Marie schließt sich der Col de Ares an. Jetzt nennt sich die 618 kurzzeitig N125. Am Lac Garonne erreichen wir erstmals spanischen Boden. Nach nur wenigen km sind wir dann erneut am Col du Portillon und damit wieder auf französischer Seite. Die 618 hat uns wieder. Bei km 215 folgt der Col de Peyresourde. Danach kann man den Skiort Loudenville schon fast sehen. Hier in der Nähe werden wir auf der Rückfahrt übernachten. Hinter dem Skiort verlassen wir die D618 für heute endgültig und biegen vorbei am Lac Louron links Richtung Saint Lary Soulan ab. Diese Straße fehlt in den meisten Karten, kann aber lt. Google gut befahren werden. Dann stoßen wir auf die D929, die wir in südlicher Richtung befahren. Schon bald erreichen wir den Tunnel von Bielsa und sind somit erneuet in Spanien. Die Straße in südlicher Richtung nennt sich in Spanien jetzt A138 und ist eine der Hauptverbindungswege zwischen den beiden Ländern. Wir kommen vorbei an Bielsa und erreichen unseren ersten Doppel-Übernachtungspunkt, das Moto Hotel Badain in Lafortunada. Knapp 290 sollten wir heute auf der Uhr haben. Morgen wäre jetzt erstmals ein individueller Pausentag möglich, da wir 2 Nächte im gleichen Hotel bleiben werden.

Tourtag 2 – (12.06.2019) 000 / 313 // Die Lafortunada Rundtour

Diese Tour ist als Rundtour ausgelegt und wird gegen den Uhrzeigersinn gefahren. Zur Hälfte in Spanien und die andere Hälfte in Frankreich. Es geht rund um den Parc National des Pyrenees. Es gibt bei dieser Rundtour leider keine Möglichkeit den Verlauf abzukürzen, da es innerhalb des Rundkurses keine weiter Möglichkeit gibt, die Grenze zu übertreten (Waldwege ausgeschlossen). Also heute geht es früh und ohne lästiges Gepäck los. Entlang des Rio Cinca fahren wir nach Norden und durch den Tunnel von Bielsa. Wir verlassen Spanien und fahren die D929 hoch bis Arreau. Via D918 geht es jetzt auf die große Pässerunde. Es folgt der Col de Aspin und dann der Col de Tourmalet (höchster Pass der Pyrenäen). Wir sind auf der Route des Tourmalet. Nach Argeles Gazost passieren wir den Soulor und den Aubisque. In Laruns folgen wir der D918 südlich. Mit dem Col du Pourtalet sind wir wieder auf spanischem Boden. Wir kommen vorbei an den Wasserspeichern Embalse de Lnuza und Bubal. In Biescas angekommen orientieren wir uns wieder nach Osten und fahren in den Tunnel de Contefablo am gleichnamigen Pass ein. Nach gut 30 km sind wir in Sarvise, fahren hoch nach Fanlo und von dort entlang des Rio Bellos ins Valle de Anisclo. Dieser Fluß hat sich hunderte Meter ins Gestein gefressen und hat diese imposante Schlucht hinterlassen. Wir haben dies in 2012 schon bewundert. Nach ca. einer halben Stunde Fahrt kommen wir zu den Cascades de Anisclo. Mal sehen, ob von der Straße etwas vom Wasserfall zu sehen ist. Wir sind jetzt im Parc National Ordessa Y Monte Perdido. In Laspuna ist das Labyrinth zu Ende und unser Quartier in der Nähe.

Tourtag 3 – (13.06.2019) 000 / 284 // von Lafortunada weiter nach Jaca

Bei unserer heutigen Überfahrt nach Jaca starten wir parallel zum Valle de Anisclo auf der Carretera Gallisue links ins Valle de Vio. Die Entfernung zwischen den beiden Tagespunkten beträgt eigentlich auf direktem Weg nur 90 km, aber wer will das schon. Das Valle de Vio ist eine mindestens genauso abenteuerlich enge und windige Strecke wie das Anisclo. Weiter kommen wir zur Sierra de Bolave und umrunden den 2000m hohen Cajol. Entlang des Rio Ara fahren wir auf der N260 in Richtung Ainsa. Vor Boltana biegen wir rechts ab in Richtung des Valle Serablo und kommen zum 1300m hohen Pass Puerto de Serrablo. Weiter geht es die A1604 entlang des Rio Guarga. Am Abzweig nach Huesca biegen wir links auf die N330 ab und kommen zum Puerta de Monrepos. Anschließend rasten wir am Embalse de Arguis. Kurz vor Huesca nehmen wir die Org284 in nördlicher Richtung und kommen nach einer halben Stunde zum Embals de Sotonera. Dies ist der südlichste Punkt unserer Reise in Spanien. Wieder nach oben passieren wir den Embalse de la Pena. Wir überqueren noch den Porto de Orel, bevor wir in Jaca zum Übernachten einlaufen.

Tourtag 4 – (14.06.2019) 000 / 296 // von Jaca nach Arive

Zunächst fahren wir vom Hotel hoch zum Col de Somport und zur Canfranc Estation. Diese Bahngrenzstation ist nur noch ein Relikt der Vergangenheit. Schon lange fährt hier kein Zug mehr. Danach geht es die gleiche Strecke zurück und dann nach knapp 15 km rechts ins Geräusch. Die Hu212 bringt uns ins Valle de Hecho. Das Sträßchen HUv2131 sollte uns zur Quelle des Aragon bringen. Übrigens der Aragon fließt unmittelbar am Hotel in Jaca vorbei. (Wer wagt – gewinnt). Jedoch ist nach knapp 20 km Schluss, es sei denn, einer möchte den Rest zu Fuß weiterfahren. Pause – was sonst. Der Weg geht in eine Schotterpiste über und endet wie? - mit einem Schild „Durchfahrt verboten". Wieder unten in Hecho nehmen wir die A 176 Richtung Anso ins gleichnamige Tal. Wir biegen jedoch vorher nach links ab und fahrenfür 3 km entlang des Rio Veral  runter auf die N240. Blinker rechts und wieder ab in die Pampa. Jetzt geht es hoch nach Anso im Tal des Rio Majones. Ab Majones wird das Sträßchen eng. Auf manchen Karten ist es gar nicht mal eingezeichnet. Von Anso führt die Hu2024 ins Valles Occidentales. Ideal zum Rasten. Das einspurige Geläuf endet wie so oft auf einem Parkplatz und lädt zum Wandern ein. „Google Earth zeigt kein Verbotsschild. Ist es den Versuch Wert????????? Wieder unten nehmen wir die Na2000 bis Isaba. Von hier geht´s nach Norden, der französischen Grenze entgegen. Vorher stellt sich allerdings noch der Portillo de Lazar in den Weg. Leichtes Hindernis – das! Wir nähern uns jetzt dem Baskenland und damit den von mir so betitelten „Highlands“.

Rundtour – (15.06.2019) 000 / 282 // Eine Rundtour in den „Highlands“

Heute ist ein Pausentag möglich, für den der mal ausspannen möchte, oder was auf eigene Faust unternehmen möchte (z.B. mal nach Pamplona – oder so). Ohne Gepäck geht es entgegen dem Uhrzeiger zunächst südlich auf der NA140 bis nach Escaroz. Dann folgen wir der NA178 und dem Rio Salazar genau nach Süden bis Navascues. Nördlich der Sierra de Illon passieren wir dann auf West/Ost Kurs den Puerto las Corona (950). Ab Burgo begleiten wir den Rio Esca bis nach Roncal und Isaba. Es geht in die 2000er Region. Es folgt nun der 1760m hohe Col de la Pierre-St-Martin mit seine weit schweifenden Kehren mit Totalübersicht auf der Höhe. Da waren wir 2012 schon total begeistert. Wieder mal in Frankreich. Via D132 kommen wir in nördlicher Richtung nach Arette. Jetzt folgt die mindestens so geniale D918 und bringt uns in die besiedlungsschwache Gegend des Navarra (Highlands). Die Orts- und Passnamen sind ab hier fast unaussprechlich (baskisch). Es geht hinein in die Occidentales über den Col Buran Olatze und den Col d`Aphanize. Ab Bastida dann wieder südlich über den Col d`Haltza und den Col du Burdincurutcheta. Hab ich`s doch gesagt - unaussprechlich. Entlang des Grenzverlauft kommen wir weiter nach Westen. Jetzt fahren wir genau auf St. Jean de Pied de Port zu. Irgendwie sollte man hier das rechtzeitige Tanken auf dieser Rundtour nicht vergessen. Die Spritstellen sind äußerst rar gesäht. Das Routing führt uns via D933 wieder gen Süden. Es folgt der Porto de Ibaneta und damit der Übergang nach Spanien. Noch weiter im Süden erreichen wir den Embalse de Itoiz. Jetzt noch den Einkehrschwung nach Norden und wir sind wieder im Quartier.

Tour 6 am 16.6.2019/ 264km // Rundtour zum Atlantik - oder ein Pausen- oder sogar Badetag.

Die Tour führt uns heute zum Atlantik, aber auch ein Stück entlang des Jakobswegs D 428. Wir nehmen die NA140 bis Zubiri, biegen dann rechts auf die N138 ab und kommen zum Puerto de Erro. Bald schon erreichen wir den Embalse de Eugi. Nach dem See kommt mit der Na174 eine wunderschöne Waldstrecke von 22 Kilometer bis wir in Irurita landen. Wir fahren dann die N121-A hoch bis Bera. Dann noch über den Col de Lizzarieta und zum Atlantik bei Hendaye. In Hendaye haben wir 2007 und 2012 übernachtet. Wer 2007 dabei war, erinnert sich sicher noch an den schäbigsten Anleger aller Zeiten mit abgelaufenem Heinecken. Von hier aus geht es an der Atlantikküste entlang bis St. Jean de Luz. Nach ausgiebigen Pausen machen wir uns wieder auf den Heimweg zurück ins Quartier. Hinter Ascain überqueren wir den Col de St. Ignaze. Nach Dancharia folgt der Puerto de Otxondo. Vor St. Jean de Pied de Port kommt dann noch der Puerto de Ezpegui. Nach der Stadt treffen wir auf die 428 und damit auf ein Stück des Jakobsweges. Kreuz und quer durch dieses Gebiet kommen wir zum Col de Elbarsaro und zur Landesgrenze nach Spanien. Sollte noch Zeit sein, können wir entlang des Rio Irati dem Embalse de Irbia noch einen Besuch (18km hin u. zurück) abstatten, bevor der Anleger lockt.

Tour 7 am 17.6.2019 // 299km Der Abschied vom Navarra – Die Querfahrt gen Osten nach Loudenville (Germ) und heute nochmal die große Tourmalet Runde. 15 km nördlich von Arive überschreiten wir die Spanisch-Französische Grenze auf 1400m Höhe. Bald kommen wir zum Col de Irau und zum Col de Sourzay. Wir sind auf der D301 und überqueren vor Larau noch den Col Heguichouria und den Orgambisdesca und den Col Bagargui. Ab Larrau geht es weiter auf der D26. Ab Arette fahren wir dann die D341/N134 bis Escot. Weiter geht es über die D294 und dann über den Col de Marie Blanque. Dann nehmen wir die D934 bis runter nach Laruns. Wir sind wieder auf der D618 und damit beginnt die Passrunde rund um den Tourmalet. Wir starten mit dem Col d`Aubisque und dem Col de Soulor. In Argeles Gazost geht es die D921 wieder ein Stück nach Süden, bevor mit der D918 der Tourmalet gefolgt vom Col d`Aspin auf dem Programm steht. Jetzt nur noch runter ins Auberge de Germ seitlich des Skiorts Loudenville.

Tour 8 am 18.6.2019 -- 283km Von Loudenville (Germ) nach Prades

Zunächst geht`s westlich bis nach Bagneres de Luchon, danach über den Col de Portillon. Auf der N230 kommen wir nach Vielha. Wir biegen links in die C-28 ab und kommen über den Port de la Bonaigua mit stolzen 2072 Höhenmetern. Über die C-13 kommen wir nach Sort und wer schon mal dabei war weiß, dass jetzt das Highlight des Tages folgt. Die N260 windet sich in zahllosen gut bis sehr gut ausgebauten, langgezogenen Kehren hoch zum Col de Canto. Die Abfahrt nach La Seu d`Urgell ist nicht minder spannend. Wir sind jetzt südlich von Andorra. Weiter westlich auf der N260 geht es so langsam raus aus den Pyrenäen. An Puigcerda vorbei erreichen wir nach einem Stopp am Sonnenofen von Odeillo auf der N116 unser heutiges Übernachtungsziel in Prades.

Heimreise Tag 1 (19.06.2019) 381 / 220 // von Prades nach Valloire. Wir starten in Prades und fahren nach 44 km in Perpignan auf die Autobahn und verlassen diese bei km 425 wieder nordöstlich von Valence. Jetzt sind es noch stramme 175 km bis zum Ziel des heutigen Tages. In Pont en Royans kommen wir zum Georges de Bourne mit wunderschönen Waldstrecken. Jetzt müssen wir leider mangels geeigneter Querverbindung weiter hoch bis in die unteren Stadtregionen von Grenoble. Hoffentlich kommen wir da gut durch (Mopedfaher hassen Städte). Nächstes Ziel ist Vizille und damit die D 1091. Vorbei am Einstieg nach Alpe d`Huez fahren wir weiter nach La Grave (vgl. 2010/2015 – immer einen Kaffee wert) und nach weiteren 15 km kommt der Einstieg zur Straße des Galibier. Der 2646 Meter hohe Pass kann diesmal hoffentlich über die Bergstrecke bezwungen werden (vgl. 2015, da sind wir im Schnee durch den Tunnel „gelaufen“. Nach weiteren gut 20 km kommen wir dann zum Übernachtungspunkt in Valloire, einem franz. Skiort.

Heimreise Tag 2 (20.06.2019) 000 / 299 // von Valloire nach Bellegarde                                                                                                                                                                                                                         Zum Frühstück folgt jetzt der Col de Telegraph mit immerhin 1570m. Nach St. Jean de Maurienne locken jetzt die „Treppen von Montvernier“. Mal sehen, ob Gunther diesmal einen Fotostopp einlegt. In La Chambre folgen wir der D 213 bis hoch zum Col de la Madeleine. Ab Moutier nehmen wir die N90 bis nach Bourg St. Maurice nahe der beiden „Bernhards“. Weiter geht es auf der D 902 bis zum Cormet de Roselend und dem gleichnamigen See, sowie dem Col du Meraillet. Jetzt noch über den Col de Saisies mit immerhin noch 1633m und den Col des Aravis bevor wir leider mangels vernünftiger Umgehung im nördlichen Teil durch Annecy müssen. Auf der D 1508 kommen wir dann nach Bellegarde südlich des Hautes Jura. Damit ist dann endlich Schluss mit den „Col`s“.

Heimreise Tag 3 (21.06.2019) 377 / 213 // von Bellegarde bis heim                                                                                                                                                                                                                                                    Am letzten Tag stehen ca. 200 km im französischen und Schweizer Jura an, bevor wir nördlich von Besancon auf die A36 fahren. Jetzt sind es noch „boring“ 380km. Wir verabschieden Bernd dort wo wir ihn am 8.6. aufgelesen haben und sollten am späten Nachmittag zu Hause sein.


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