Wild, rau, ungezähmt – eine spektakuläre Motorradtour an der irischen Küste

Tour & Text: Ralf George, Fotos: Joachim Klee

Seit Jahrzehnten haben wir, zwei eng befreundete Ehepaare, schöne Erlebnisse mit Motorradtouren durch Südeuropa. Ob mit Gespannen und Kindern


Land / Region:
Irland / Nordirland, Republik Irland (Nord- West- und Südküste)

Charakter:
Küsten- und Landstrassen / Single Track Roads

Länge:
280km in England, 3200km in Irland (ohne Anreise)

Reisezeit:
Mai



... oder auf Solomaschinen, stets war der Süden ein Garant für ein überwiegend gutes Gelingen. Im Laufe der Zeit wurden dann Zielregionen mit Ersterlebnischarakter im Süden knapp, sodass sich der Wunsch einstellte, etwas Neues zu versuchen.

Mein Vorschlag eine Motorradtour durch Irland zu wagen, die auf einem Imagepapier des Wild Atlantic Way basierte, wurde als interessant bewertet. Jedoch war das Echo verhalten, weil zu regnerisch, eher kälter und ohne die Freuden des Dolce Vita. Aber der Reiz des Unbekannten und die Tatsache, dass der Wild Atlanic Way, der sich von Malin Head in Donegal bis Kinsale in Cork erstreckt, als eine der längsten Küstenreisestrecken der Welt gilt, waren schon verlockend.

Es gab also grünes Licht in der Form, dass es hieß: „Plan mal was“.

Regenvisiere und Regenkombis, wasserdichte Handschuhe und Heizwesten wurden für das, eher als Expedition, statt als lockere Tour eingestufte Vorhaben geordert.

Die Wahl für den Zeitraum fiel auf die zweite Maihälfte, da der Mai mit durchschnittlich 14 Regentagen und schon akzeptablen Durchschnittstemperaturen im niedrigen zweistelligen Bereich geeignet erschien. Ein weiteres Argument war, dass die Tourismus-Hauptsaison in Irland erst ab Juni beginnt und wir uns weniger Busse und Wohnmobile versprachen.

Die Routenplanung basierte in der Republik Irland in weiten Abschnitten auf der Streckenführung des Wild Atlantic Way (WAW), ergänzt durch die Antrim Coast Nordirlands und Abschnitte im Hinterland der jeweiligen Regionen.

Die Anreise planten wir im sogenannten „Landbridging“ von Amsterdam nach Newcastle up on Tine mit der Fähre. Von dort sollte uns die Route entlang an der englisch-schottischen Grenze nach Cairnryan und mit einer zweiten Fähre nach Larne in Nordirland führen.

Die Anreise gestaltete sich entspannt, die Fähre in Amsterdam legte gegen 17:30 ab (man sollte 90 min zuvor dort sein). Die 17 Stunden Überfahrt boten eigentlich genügend Zeit sich zu erholen, was in unserem Fall aber durch die raue See bis in die späten Nachtstunden etwas zehrend war. Zum Glück war das Wetter am nächsten Tag besser und wir konnten unsere Fahrt bei bester Stimmung und Sonnenschein durch die schöne Frühlingslandschaft Nordenglands und Südschottlands fortsetzen. Die Herausforderungen des Linksverkehrs ließen sich mit Hilfe eines Erinnerungspfeils auf den Windschildern weit besser meistern, als wir befürchtet hatten. Gegen 16:30 legte die zweite Fährverbindung ab und wir gelangten nach Larne, von wo wir unsere eigentliche Tour starteten.

 

Die Fahrt verlief im Licht der untergehenden Sonne nach Norden, entlang der Antrim Coast Road, bis nach Ballintoy. In unserem ersten Bed & Breakfast (B&B), dem Fullerton Arms trafen wir ohne Hast gegen 20:00 ein. Noch beeindruckt von der eindrucksvoll geschnitzten Eingangstür, erlebten wir einen ausgesprochen freundlichen Empfang. Die Zimmer waren geschmackvoll und im hauseigenen Pub aßen wir die besten Miesmuscheln aus der Küche der angeschlossenen und einzigen Moulerie der irischen Insel. Nach einer regenfreien Anreise in schönem Abendlicht, nun auch noch Dolce Vita – Irland war doch viel besser als gedacht.

Nach einer Nacht in erholsamer Ruhe fuhren wir am Folgetag, nach Besuch der Insel Carrickarade mit der berühmten Hängebrücke, die Causeway Coastal Route bis Derry. Die Fahrt durch traumhafte Fischerdörfer und Orte, die alle Herzen der Game of Thrones - Fans höherschlagen lassen, genossen wir sehr- Später führte uns die Route in Portrush auf die Rennstrecke des Northwest 200.  Dieser konnten wir einige Kilometer folgen, da an unserem Durchreistag eine Rennpause war. Auch ohne Rennbetrieb lag die spannende Atmosphäre des Rennens in Form von Massen an motorrradbegeisterterten Menschen, Motorrädern und benzingeladenem Rummel greifbar in der Luft.

Eine abendliche Besichtigung der Bogsidegalerie in Derry und ein Spaziergang zur Peace Bridge, machten als Kontrastprogramm den Nordirlandkonflikt und den bevorstehenden Brexit mit Händen greifbar. Ein wunderbar versöhnliches Abendessen fanden wir bei Browns in Town.

Am nächsten Morgen  starteten wir in die Northern Headlands. Nördlich von Derry bei Muff beginnt offiziell der WAW. Wer mag kann in einem Postamt ein Exemplar des WAW-Passports erwerben und diesen in allen Postämtern entlang der Route abstempeln lassen. Wir folgten der Küstenlinie von Inishowen, die Landschaft ist einsam und ergreifend. Den nördlichsten Punkt der Tour erreichten wir mit Malin Head am Vormittag. Dort befindet sich das Cafe Banba, Irlands nördlichster Coffeeshop mit bestem Kaffee und Nußgebäck, das wir bei Sonnenschein und schöner Aussicht genießen durften. Die weitere Tour führte uns südwestwärts über Letterkenny um den Fjord Lough Swilly herum (Die Fähre von Buncrana nach Rathmullan verkehrt zu dieser Zeit im Jahr noch nicht) und dann wieder nach Norden bis zum Fanad Head Lighthouse, dem ersten Leuchtturm auf unserer Route, den wir am späten Nachmittag erreichten. Ein Anblick wie im Prospekt. Weiter ging es über Fanad und die Harvy-Blaney-Bridge nach Carrickart einem kleinen und sehr schönen Ort in dessen Fußweite sich unser B&B in einer Tauchschule befand.

 

 

Am nächsten Morgen war das Wetter bedeckt, wir fuhren über Horn Head und beobachten das fantastische Spiel von Wind, Sonne und Wolken auf Strecken mit weitläufiger Aussicht bei Portnablaghy. Weiter folgten wir dem Verlauf der Küste bis Gortahork um ab da über kleine Straßen das Hinterland zu erkunden. Anfänglich waren wir unsicher, ob eine Straße mit einem Grünstreifen in der Mitte richtig sein kann, erkannten aber bald, dass die Navigation tatsächlich stimmt. Die Reise ging durch Torfland westlich am in Wolken verhüllten Mt. Errigal vorbei, bis zur Ruine der Kirche von Dunlewy. Der Himmel war voller dunkler schwerer Wolken und verlieh der Ruine die nötige düstere Stimmung, um ein einer Filmkulisse würdiges Bild abzugeben. Mit einsetzendem Regen fuhren wir weiter über The Rosses an Donegals Küste entlang. Eine Einkehr im Pub mit Torffeuer Kaffee und leckeren Sandwiches, die wir mit sehr persönlicher Betreuung als nahezu einzige Gäste erleben durften, brachte uns die irische Lebensart nahe. Weiter fuhren wir südwestlich über Ardara und den Glengeshpass nach Glencolumbkille im tiefsten Gaeltachtgebiet. Dort warfen wir im strömenden Regen einen Blick auf den, sich auch im trüben Wetter traumhaft schön präsentierenden, Silver Strand. Der Herbergsvater unseres B&B „Aras Ghleann Cholm“ bereitete uns einen warmherzigen und trockenen Empfang, die Atmosphäre war sehr entspannt. Es war von vornherein klar, dass es hier kein Restaurant geben würde, also statteten wir uns mit Oliven und Fischkonserven, Käse, Brot und Cider aus. Bei großartiger Aussicht in die, von strömendem Regen und Nebel geprägte Landschaft, genossen wir ein Abendbrot in lauschiger Geborgenheit. Eine gut ausgestattete Küche stand zur Verfügung.

Der Regen hielt auch am  kommenden Tag an und wir konnten auf unserem Weg zum Carrigan Head unserer Regenausrüstung testen, die sich auf dem Aussichtspunkt mit Blick auf die Slieve League Clifs als ausgesprochen praktisch erwies. Während die wenigen Automobilisten die Szenerie vorsorglich nur aus dem Inneren ihrer Fahrzeuge beobachteten, konnten wir, mit Helmen und Regenkombis ausgestattet, an den Rand des Cliffs gehen und im peitschenden Regen, die sich mit Macht brechende Brandung bewundern. Auf dem Weg nach Donegal ließ der Regen allmählich nach und wir kehrten dort im schönen Caffee Blueberry zum zweiten Frühstück ein, wo wir mit köstlichen Suppen, Sandwiches und Kuchen schnell aufgeheitert waren. Die Fahrt führte weiter an der Surf Coast nach Mullaghmore Head und direkt anschließend in das im Hinterland gelegene  Horseshoe Valley mit seiner faszinierenden Schönheit und Einsamkeit. Die Nacht verbrachten wir in Ballina.

Der siebte Tag führte uns bei strahlendem Sonnenschein zu weiteren echten Irlandhighlights an Mayos Küste und über die Lackan Bay mit ihren riesigen unberührt wirkenden Stränden nach Down Patrick Haed. Hier sollte man unbedingt das Motorrad parken und die 250m zum Aussichtspunkt laufen, um von den Cliffs auf einen ca. 50 m hohen, von den Wellen umtosten Brandungspfeiler in Form eines Tortenstücks zu werfen. Schon auf dem Weg kann man die Erosionskrater in den Klippen bestaunen. Die weitere Küstentour führt zur südlichen Spitze der Belmullet-Halbinsel bis zum Black-Sod-Point, einer Wetterstation von der die Wettervorhersage für die alliierte Flotte am D-Day gesendet wurde. Weiter ging zum Deirbhiles Twist, einem magalithischen Steinkreis und wieder zurück nach Norden um nach Verlassen der Halbinsel weiter nach Süden bis nach Achill Island zu fahren. Der absolute Höhepunkt des Tages waren die Cliffs entlang des Atlantic Drive  südöstlich von Dooega auf Achill. Der Blick zeigte grünes sattes Land, tosende weiße Gisch zwischen schwarzen Felsen und tiefblaues Meer. –Das hautnahe Fahren an den Cliffs, völlig ohne Leitplanken machte sehr viel Spaß. Es war schön hier eine Nacht zu verbringen.

Der nächste Morgen führte uns zum östlichsten Punkt auf Achill, zum Keem Strand. Das Wetter war so grandios, dass wir uns trauten ein Bad im Meer zu nehmen, also kurz baden und etwas länger in der Sonne wieder aufwärmen. Das hatten wir in Irland nicht erwartet, die Badesachen waren eigentlich nur für den eventuellen Einsatz in einem Hotelpool gedacht. Die weitere Fahrt folgte, nach Verlassen der Insel und einem lohnenden kurzen Abstecher zur Burrishoole Abbey, der Küstenlinie bis Killeen, dort fuhren wir der Straße über den Doo Lough Pass nach Delphi. Die Landschaft zwischen den sanften Hügeln war großartig karg und zwischendrin befand sich ein See. In der Sonne könnte die Szene auch irgendwo in Californien spielen. Ziel für die Nacht war Clifden. Obwohl wir schon viel gesehen hatten und müde vom Fahren waren, fuhren wir noch die Sky Road, die zum Abend wunderschöne Ausblicke auf die, im silbrig wirkenden, schimmernden Meer liegenden unzähligen grünen Inseln bietet, sodass die Müdigkeit schlagartig verflog. Wir konnten uns nicht sattsehen an der Szenerie.

Nach einem sehr guten Fischessen in Mitchels Restaturant in Clifden und Livemusik im benachbarten Pub, dessen Wirt nach der Frage nach einem lokalen Whiskey mit großer Sachkenntnis und Engagement ein umfassendes Sortiment vorstellt, legten wir uns in der Buttermilk-Lodge zur Ruhe. Am kommenden Morgen erwartete uns ein unglaublich reichhaltiges Frühstück. Unsere Route führte uns südlich von Clifden zwischen Ballinaboy und Emlaghmore durch eine moorartige Landschaft mit zahlreichen Tümpeln und Seen. Man fürchtet zu versinken falls man die Straße verlässt. Die weitere Fahrt verlief durch Connemara und die Gallway Bay. Das aufgeregte Gallway ließen wir rasch hinter uns. Auf unserem Weg nach Doolin passierten wir in der tiefstehenden Abendsonne die küstennahen Felsformationen des Burren, die wieder völlig neue Impressionen lieferten. Doolin gilt als Zentrum der irischen Folkmusikszene und ein Besuch in einem der Pubs ist lohnend. Da es wegen der Fülle schwierig sein kann, einen Platz zu bekommen, muss man flexibel sein, dafür geht dann richtig die Post ab.

Am nächsten Tag hielten wir an der R478 südlich von Doolin an der Straße, um nach kurzem Fußweg die Cliffs of Doolin anzusehen. Ein Blick von dort durch das Fernglas auf den Rummel, der auf den Cliffs of Moher herrschte, bestätigte uns in der Entscheidung an diesen einfach vorbei zu fahren und der Küstenstraße bis Kilkee zu folgen. Ab dort erwartete uns bis Loop Head ein unglaublich schöner, einsamer und aufregender Küstenabschnitt, mit Klippen und Ausblicken, der uns die Cliffs of Moher komplett vergessen ließ. Wieder satt grünes Land, schwarze Felsen, blaues Meer mit weißer Gisch und immer wieder rote und gelbe Blütenstreifen – einfach irre.

Bei Kilimer setzten wir mit der halbstündlich verkehrenden Fähre über den Shannon River nach Tabert über. Hier gewinnt die Küste eine fast südeuropäische Anmut. Passend zum Wetter und Flair genossen wir in Ballybunnion bei Sundaes Ice Cream einen Eisbecher. 

 

Nach der Klippenküste führte uns die Tour zu den südlichen Halbinseln.

Castlemaine diente uns als Ausgangsbasis für die Erkundung und Umrundung der Dingle Peninsula. Hier lohnt ein Abstecher zum Brandon Point. Für Geschichtsinteressierte ist eine Besichtigung der von frühen Mönchen errichteten konischen Tockensteinbehausungen (Bienenkorbhütten) bei Reask Monastic und Gallarus Oratory interessant. Nach einem hervorragenden Fischessen in Sheehy´s Anchor Down in Dingle ließen wir den Tag am weitläufig befahrbaren Strand von Inch ausklingen.

Die aufgeschlossene Freundlichkeit der Iren überraschte uns immer wieder. Als ich am folgenden Sonntagmorgen unserer Abreise vor der Tür unseres Anvil Bar B&B die Wirtin fragte, ob das Anwesen einmal eine Schmiede gewesen sei, verneinte sie dies, aber das Gebäude gegenüber sei die Schmiede. In diesem Augenblick trat ein alter Herr im Anzug aus diesem Gebäude auf die Straße und die Wirtin bedeutete mir mitzukommen. Sie machte mich mit dem alten Herrn, dem Schmied bekannt. Florence ist 84 Jahre alt und Schmied in der 4. Generation. Als ich meiner Gastgeberin über die Straße folgte, legte er sofort das Gesangbuch zur Seite und lud mich ein seine, sich im Betrieb befindliche Schmiede zu besichtigen. Ich bekam sofort einen Grundkurs in Metallbearbeitung und die Wirtin konnte nur mit Mühe verhindern, dass Florence seinen guten Anzug ruinierte und die Messe versäumte. Nachdem wir dann doch noch los kamen, führte unsere Route über den Ring of Kerry. Nach einer Rast am gigantischen Strand bei Glenbeigh Wood konzentrierten wir uns auf die bergigen Anteile des Hinterlandes, die Macgillycuddy`s Reeks und den Killarney National Park. Die spannende Fahrt ging durch einsame Moore, über gewundene enge Passstraßen, durch Wälder und liebliche Auenlandschaften, in denen das Auftauchen eines Hobbits nicht überraschen würde. All dies wurde von einem grandiosen Wolken- und Sonnenspiel beleuchtet. Eine Rast lohnt sich im Avoca-Café bei Moll´s Gap. Auch Molly´s Farm an der N71 ist ein lohnendes Ziel, wenn man sich über das harte Leben irischer Bauern im 19 Jahrhundert informieren möchte. Unser Ziel war Glengarriff, ein schöner beschaulicher Ort mit guten Restaurants und Pubs. Glengarriff war unsere Basis für Tour über die Beara Peninsula. Ein besonderes Highlight dieser Halbinsel ist der Healy Pass. Weiter ging es über die nördliche Küste bis zur Westspitze. Dort befindet sich eine kuriose Seilbahn, die die Insel Dursey mit der Halbinsel verbindet. Am gleichen Tag fuhren wir an der Südküste entlang zurück nach Glengarriff. Der nächste Tag führte uns über die Küstenstraße um die Sheepshaed Halbinsel und weiter auf den fünften Finger, die Mizen Head Peninsula bis zur Signalstation auf Mizen Head. Hier sollte man das Motorrad wieder abstellen und zu Fuß den Weg über die Brücke über eine gischtosende Meeresschlucht bis zu Signalstation zurücklegen, um einen Eindruck von der Gewalt des Meeres zu erhalten. Die Tour führte uns weiter entlang der irischen Cote Azur bis nach Baltimore. Nach einem schönen Seefood-Abend mit reichlich Cider und einer erholsamen Nacht brachen wir zur letzten Etappe des Wild Atlantic Way auf. Wir starteten mit einem Ausflug zum Baltimore Beacon und fuhren anschließend, schon sentimental gestimmt und tief beeindruckt, entlang der Hafenküste zum Endpunkt Kinsale.  Eine letzte Rast auf unserem Weg machten wir an der Timoleage Abbey und aßen einen super leckeren Burger aus einem stilvollen Imbisswagen. Von Kinsale ging es zu einer letzten Übernachtung in Cork, um am Folgetag um 18:00 die Übernachtfähre von Roslare nach Cherbourg zu nehmen.

 

Am Ende der Tour, nach knapp 3500 km, überwiegend an der irischen Küste und 65 Stunden auf dem Motorrad spricht aus aller Augen Begeisterung über die durchweg positiven Erlebnisse.

 

Fazit:

Fahrspaß:

Unglaublich naturnahe Fahrerlebnisse ohne Leitplanken. Wer sich Kurvenschrauben erhofft, kommt auch auf den Pässen nur bedingt auf seine Kosten, dafür stellt die „Dreidimensionalität“ der häufig einspurigen Straßen mit ihren oft sehr ungewöhnlichen Steigungen und Gefällen, Buckeln, Schlaglöchern und engen Kurven eine Herausforderung dar, besonders wenn sie zusätzlich über einen begrünten Mittelstreifen verfügen. An den Linksverkehr gewöhnt man sich schnell.

 

Übernachtung:

Hier ist unbedingt Bed & Breakfast zu empfehlen, es ermöglicht einen Einblick in die unterschiedlichen Lebensverhältnissen der Menschen. Eine Vorabbuchung über die einschlägigen Buchungsportale ist zuverlässig möglich.

 

Essen und Trinken:

Das Frühstück im Rahmen des B&B ist reichhaltig und abwechslungsreich. Für das Abendessen stehen gute Restaurants oder Pubs in den meisten Orten zur Verfügung. Dolce Vita muss man nicht vermissen.

 

Fakten:

Tourtage ab Amsterdam bis Cherbourg: 17

Gefahrene km in England / Schottland: 280km

Gefahrene km in Irland: 3200km

Reine Fahrzeit in Irland 65 Stunden

 

Karten:

Ordnance Survey; Ireland North, Ireland West, Ireland South

 

Reiseführer:

Lonley Planet Irland, Lonly Planet, 6. Deutsche Auflage ;

Reisehandbuch Irland, Dumont, 2. Auflage 2013;

The Irisch Food Guide, Estragon Press 2012;

Gebrauchsanleitung Irland, Piper, 8. Auflage 2016

 

Web:

www.wildatlanticway.com

 

Fährverbindungen:

Gealtacht Irland Reisen, Schwarzer Weg 25, 47447 Moers, Tel.: 02841-930 111


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