NEIN - es ist definitiv keine gute Idee, mit dem Motorrad nach Edinburgh zu fahren und das eigentlich sicher bei der Unterkunft zu parken. Nach drei Tagen und vier Nächten fuhren wir jedenfalls mit meiner völlig überladenen GS nach Newcastle zur vorgebuchten Fähre. Unser Zelt und eine Kiste mit Kleidung waren da schon auf dem Postweg nach


Land / Region:
Schottland / Edinburgh

Charakter:
Straßen

Länge:
190

Reisezeit:
April - September



... Deutschland, wo sich die zweite GS befand, darüber konnte uns auch die Polizei nicht hinreichend aufklären, leistete vielmehr bei unserer Anzeige einen Offenbarungseid. Edinburgh entwickelte sich die letzten Jahre zu einer Hochburg des Motorraddiebstahls und keiner bekommt das in den Griff. Selbst Bremsscheibenschlösser verhindern hier nicht den Zugriff, diese sind in 10 bis 20 Sekunden (!) geknackt. DAS vorweg als Warnung an alle möglichen Nachahmer.

Nun will ich niemandem Edinburgh madig machen. Eine wirklich tolle Stadt mit einem tollen Flair in der man auch durchaus mehr als drei Tage verbringen kann und in der wir am letzten Abend (mensch gönnt sich ja sonst nix) ein fantastisches indisches Abendessen im Khukuri hatten. Es gibt viel zu entdecken, das mag ich hier gar nicht alles aufzählen, dazu gibt es genügend Reiseführer und sonstige Unterlagen in unerschöpflicher Vielfalt, aber dazu braucht es kein Fahrzeug. Die eigenen Füße oder auch die Hop-On-Hop-Off Busse genügen völlig und das haben wir auch so gemacht.

Lasst euch also nicht davon abhalten, diese wunderbare Stadt zu entdecken. Nur ohne Motorrad!

Übrigens: als wir zum Check-In an der Fähre ankamen, stellte die freundliche Dame natürlich fest, dass eigentlich zwei Motorräder gebucht waren. Ein kurzer Blick - "Ihr wart in Edinburg?" - ein kurzes Nicken - alles klar.


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