6. Tag, nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf, Sibiu zu Fuß zu erkunden. Wer mehr über Sibiu (Hermannstadt) erfahren möchte, dem empfehle ich folgende Literatur: Der Sibiu Erkunder / Eine Entdeckungsreise durch Hermannstadt. Herausgeber: djo - Deutsche Jugend in Europa Bundesverband e. V. Diese Publikation


Land / Region:
Rumänien / Transsilvanien (Siebenbürgen) - Donau

Charakter:
Straße

Länge:
ca. 300 km

Reisezeit:
Mai



... wurde gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend. Dezember 2007.

Nach einem ausgiebigen Spaziergang müssen wir erst die Bikes aus dem Innenhof, durch den Frühstücksraum und durch die schmale Eingangstür bugsieren, bevor wir uns auf den Weg Richtung Donau machen können.

Bis Hunedoara werden wir von Regen verschont. Hunedoara selber ist eine Industriestadt mit vielen Industriebrachen. Wir haben es gesehen und sind froh, diesen Bereich wieder verlassen zu können. Aber bevor wir die Stadt verlassen, fallen uns seltsame Häuser auf. Erst nur einige, aber als wir abbiegen sehr sehr viele. Ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll. Im nachhinein wissen wir, dass es „Zigeunerpaläste“ waren. Auf jeden Fall waren es echte Hingucker  (Bild 4 kann das nicht wiedergeben). Am Abend, sollten wir durch unsere Gastgeber in Eselnita über diese Bauten noch ausführlich aufgeklärt werden. Wer mehr darüber erfahren möchte, für den hat Stefan eine wirklich interessante Quelle aufgetan. „mdr Aktuell, Roma Architektur, Ein Palast fürs Prestige“. Dieser Bericht ist hoch interessant, besonders, wenn man diese Gebäude gesehen hat und wie wir ein paar Begegnungen mit den Menschen vor Ort hatte. Anschließend sind wir über eine Nebenstrecke Richtung Hateg gefahren. Die Landschaft ist wunderschön hügelig und sorgt für Fahrspaß. Das einzig Verstörende auf der Strecke ist der Gestank, der von einem Hund ausgeht. Da ist es wieder das Gefühl, wilde Hunde in Süd(ost)europa. Dieser hier ist extrem ungepflegt und stinkt meilenweit gegen den Wind. Den Geruch habe ich beim Schreiben dieser Zeilen gerade wieder in der Nase. Mittlerweile wechselt das Wetter zwischen Regen und kurzen trockenen Phasen. Unser Ziel ist Orsova an der Donau. Als wir hier ankommen ist es nicht möglich, eine Unterkunft zu finden. Also geht es weiter. Wir wollen auf der rumänischen Seite bleiben und halten Ausschau nach einer Unterkunft. Nach einiger Zeit finden wir eine ansprechende Pension in direkter Lage an der Donau. Wir übernachten und ich sacke komplett ab in der Pensiunea Mai Danube. Diese verfügt über ein Restaurant, kostenlose Fahrräder, einen saisonalen Außenpool und eine Bar. Geführt wird sie von einer Rumänin mit ihrem österreichischem Ehemann, einem Kapitän im Ruhestand. Begrüßt werden wir mit einem Dattelschnaps (Likör). Am Abend sollten bis spät in die Nacht bei vielen Kapitänsanekdoten noch einige Flaschen vertilgt werden.

Sibiu – Sebes – Hunedoara – Hateg – Obreja – Caransebes – Orsova - Eselnita

Navi Daten liegen nicht vor. Wir haben uns mit den Karten von freytag&berndt orientiert

 


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