War ich zuletzt noch in Linz und in Salzburg gewesen (siehe TF-Scout Bericht), sollte es dieses mal nach Rom gehen.
Natürlich geldbeutelschonend und ohne zu viele Abgase in die Luft zu blasen. Und lange wollte ich


Land / Region:
Deutschland / Rhein, Oberbergischer Kreis

Charakter:
Straße

Länge:
180

Reisezeit:



... auch nicht unterwegs sein.

Frei nach dem - abgewandelten - Motto "Viele Wege führen nach Rom", sollte es daher in das mir zuvor noch nicht bekannte Rom im Oberbergischen Kreis gehen ... ok, eher "fahren".

So startete ich als einzelner "Turma" in die vermeintliche Heimat.
Natürlich mit einem einzelnen "Pferd", welches jedoch nahezu 100 Pferdestärken auf das Pflaster bringt.
Fortschritt halt.

So beginne ich die glorreiche Heimkehr in die Ewige Stadt aus dem Drachenfelser Ländchen heraus, fahre hinab zum Rhein, um dort mittels Fährmann nach Linz überzusetzen.

Dort angekommen geht es hinauf und über Kalenborn in Richtung der Heerstraße der Kohorten - im Volksmund auch A3 genannt.

Damit die Bewohner Roms meinem Einmarsch beiwohnen können, beschließe ich, ihnen Zeit zu geben und fahre eine Schleife, die mich an der Burg Blankenberg an der Sieg entlangführen wird.

Ein Stück entlang der Sieg geht es bei Windeck - Roßbach kurvenreich nach Morsbach und ich bereite mich langsam auf meinen Einzug vor.

Vermutlich - so meine Gedanken - werden rosenwerfende Römerinnen die Straße mit eben diesen Blumen für mich einstreuen.
Tiger werden links und rechts des Weges gehalten - passend zu meinem Untersatz.

Der Kaiser wird auf mich aufmerksam.
Vielleicht erwarten mich Ländereien als Geschenk.

Langsam werde ich nervös und ich muss noch einmal kurz durchatmen.

Die letzten Meter geht es durch den Wald hinab und ich erreiche Rom.
In der Gemeinde Morsbach.
Im Oberbergischen Kreis.

Die Träume platzen...

Laut Wikipedia nur acht ständige Einwohner.

Nachdem ich meine Tränen getrocknet habe, beschließe ich kleinlaut die Rückreise anzutreten.

Diese führt mich über Waldbröl und Ruppichteroth zunächst nach Hennef an der Sieg und im weiteren Verlauf nach Königswinter hinab zum Rhein.
Wieder nutze ich den Fährmann, der mich seltsam angrinst.
Hat sein Kollege in Linz etwa ...

Bald schon bin ich wieder am Startpunkt meiner Rundfahrt angekommen.


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