1. Tag einer einwöchigen Tour mit Miet-BMWs auf Madeira.


Land / Region:
Portugal / Madeira

Charakter:
Straße

Länge:
112

Reisezeit:
Februar



Ein Video der Tour gibt es hier

 

Am 22.02.2013 übernehmen wir bei Ekkehardt von www.magoscar.com die fast nagelneuen BMW 650 GS.  Unser garmin Zumo ist bereits mit ausgewählten Routen gefüttert. Die BMWs haben alle ein Topcase, wo verschiedene Utensilien Platz finden.

Zunächst geht es auf der VR1  an der Südküste entlang Richtung Westen. Auf dieser Straße ist man in im Nu von einem Ende der Insel zu anderen gefahren, natürlich reizlos mit Autobahncharakter.

Östlich von Funchal verlassen wir sie, um auf verwunden Nebenstraßen einen Aussichtspunkt auf Funchal zu erreichen. Einfach atemberaubend diese Ausblicke. Jetzt heißt es steil bergauf ins Inselinnere über Monte zum Pico Arieiro. Das Garmin ist mit den vielen verschlungenen  und verzweigten Nebenstraßen um Funchal leicht überfordert. Aber da hier jede Ecke sehenswert ist, sind die paar Wendemanöver nicht weiter schlimm.

Das ständig wechselnde Wetter bekommen wir am Pico Arieiro zu spüren, während in Küstennähe um die 22 Grad Celsius und Sonnenschein ( im Februar :-) ) herrschen, ist es am Pico recht kühl und feucht. Aber auch hier entschädigen die Ausblicke.

Madeiras Straßen sind von sehr gut bis katastrophal einzuordnen. Teilweise glattester Asphalt, dann wieder Schlaglöcher so tief wie Vulkankrater. Es kommt auch schon mal vor, dass vor einem riesigen Schlagloch ein altes Ölfass steht, zur Warnung. Ich weiß nicht was mehr wehtut, ins Schlagloch zu fahren, oder gegen das Ölfass. Zu rechnen ist auch mit Steinschlägen von Hängen und Straßenabbrüchen am Fahrbahnrand. Aber wir sind ja nicht zum rasen hier und halten die Augen in jede Richtung offen.

Vom Pico geht es nun zurück auf die Nordseite der Insel. Wir fahren wieder an die Küste nach Porto da Cruz um dort Mittag zu essen. Wir finden ein nettes Restaurant direkt am Meer. Einfach brachial die Kraft des Atlantik bei Essen zu betrachten.

Gestärkt fahren wir bei Sonnenschein und warmen Temperaturen weiter zum östlichsten Punkt der Insel, nach Ponta de Sao Lorenco. Mutige stellen sich hier bei starkem Wind direkt an die tief abfallenden Klippen.

Auf dem Rückweg gibt es in dem verschlafenen Örtchen Canical noch einen Cappuccino. Hier gibt es ein Walfangmuseum, welches wir allerdings aus Zeitgründen nicht besuchen. Da es nun schon Abend ist und wir langsam Hunger bekommen, fahren wir auf direktem Wege via VR1 zu unserem Hotel nach Canico (www.villa-ventura.com). Dort wartet ein kühles Blondes und ein leckeres Abendessen auf uns, um gestärkt in den nächsten Tag zu gehen.

Ein Video der Tour gibt es hier


Trackviewer und Höhendiagramm werden Ihnen präsentiert von www.GpsWandern.de.

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