Heute wird wenig Motorrad gefahren. Wir besuchen Edinburgh.


Land / Region:
Großbritannien / Schottland

Charakter:
Straße

Länge:
130

Reisezeit:
Mai



Einen Film zur Tour gibt es: HIER

Wir nehmen unser full scottish breakfast heute zeitig zu uns. Der Tourtag wird sich etwas kürzer gestalten. Denn Tagesziel ist Edinburgh und ein Besuch dieser Stadt darf nicht ausbleiben.

Es geht über die A9 vorbei an Perth zum ersten Stopp. Die Firth of Forth Bridge. Beeindruckend diese Bauarchitektur. Noch heute rattern im Minutentakt Züge über diesen Koloss.

Der kleine Leuchtturm im Hafen ist ebenso einen Besuch wert. Von hier hat man einen wundervollen Blick auf alle 3 Brücken die den den Forth überspannen.

Über eine der drei Brücken erreichen wir Edinburgh. Der Autobahnring bringt uns in den Südosten. Hier haben wir eine Übernachtung im Arden Guest house gebucht. Per Mail haben wir einen Tag vorher angefragt, ob es möglich sei bereits mittags einzuchecken, um einen Stadtbesuch zu planen. Wir werden auch hier freundlich empfangen und dürfen die Motorräder in die Garage stellen. Wir schlüpfen schnell in zivile Klamotten und nehmen den Bus der direkt vor dem Guest House abfährt um ins Zentrum zu gelangen.

Sicherlich ist ein halber Tag für diese wundervolle Stadt unzureichend. Aber wir entscheiden uns mit Edinburgh Bus Tours eine Hop On Hop Off Tour zu unternehmen, um wenigstens im Schnelldurchlauf einen minimalen Eindruck von dieser herrlichen Stadt zu erlangen.

Am Grasmarket steigen wir aus um im ältesten Pub ein bis zwei Pints zu uns zu nehmen und dem Treiben auf der Straße zuzuschauen. Von hier aus gehen wir zu Fuß auf den Schlossberg. Die Masse an Touris schreckt uns aber ab und wir kehren um und gehen vorerst auf Souvenirtour für die Daheimgebliebenen.

Danach besteigen wir den nächsten Bus und fahren die volle Runde um am Grasmarket wieder auszusteigen. Es ist 18 Uhr und wir bekommen langsam Hunger. The Castle Arms heißt das Lokal in dem wir fündig werden. Hier gibt es Haggis . Jedem den ich vor der Reise davon erzähle habe, hat mich angewidert angesehen. Auch so mein mitreisender Kumpel. Ich muss es probieren. Was soll ich sagen. Alles nur Kopfsache. Es schmeckte hervorragend und man darf halt nicht darüber nachdenken was man gerade verspeist. Innereien sind halt nicht jedermans Sache.

Um der Kulinarik die Krone aufzusetzen will ich auf Raten Erik Peters einen frittierten Marsriegel probieren. Ich finde allerdings keinen Laden der dies anbietet. So schlendern wir noch etwas durch die abendliche Gassen. Uns gelüstetet noch nach ein-zwei Whiskey. Es gestaltet sich gar nicht so einfach in einem der überfüllten Pubs einen freien Platz zu ergattern. Im Royal McGregors haben wir Glück und 2 Barhocker direkt am Tresen gehören uns. So haben wir sämtlich Whiskeyflaschen im Blick und die Entscheidung fällt schwer. Da wir aber zu Fuß unterwegs sind, können wir diesmal zuschlagen. Wir probieren uns durch einige Sorten. Und als nicht Whiskeykenner muss ich wirklich sagen, man schmeckt immense Unterschiede.

Der Linienbus, mit dem zu fahren es wirklich die günstigste und schnellste Alternative ist, fahren wir zurück ins Guest House. Diese App empfiehlt sich sehr und hat war sehr nützlich.

Einen Film zur Tour gibt es: HIER


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